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„Mens sana in corpore sano“ — sagt man, also: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.

 Zwar hatte der römische Dichter Juvenal etwas anderes im Sinne, als er dies formulierte, (siehe Wikipedia) – doch es trifft zweifellos zu. Jeder weiß, dass eine halbe Stunde Joggen gleich um 7 Uhr morgens, die beste Möglichkeit ist, um den Körper in Schwung zu bringen und dem Gehirn eine Sauerstoff-Spritze zu verpassen. Oder Schwimmen. Gerade Office-Menschen, die fast den ganzen Tag vor dem Computer zubringen, spüren es deutlich, wie positiv sich Bewegung und frische Luft auf das Konzentrations- und Leistungsvermögen auswirken.
Viele von uns haben „den Draht“ zu ihrem Körper verloren. Zwar ist er das Gefäß, das uns beherbergt, die unendlich geduldige und zuverlässige Maschine, die uns herumträgt – aber wir beachten ihn nicht. Wir sind es gewohnt, unser Gehirn, unseren Geist als das „ICH“ anzusehen, als unseren Kern, unsere Schalt- und Steuerzentrale. Wir sind Gehirnmenschen geworden.
  
Aber unser Körper ist mehr, als ein Werkzeug. Er *ist* das „Ich“. In jeder Sehne, in jeder Körperzelle und in jedem Blutkörperchen steckt auch unser Geist, unser Bewusstsein und unsere Seele. Es ist ein Wechselspiel zwischen Materie (Körper) und Geist (Gehirn).

Es gibt wissenschaftliche Studien, die zeigen, dass unser Körper so etwas wie ein Erinnerungsvermögen hat. In der Genetik hat man sogar erkannt, das Veränderungen des Erbguts nicht nur zufällig entstehen und ausselektiert werden, sondern dass es so etwas gibt wie einen biologisch gewünschten und gerichteten Selektionsdruck. Man hat festgestellt, dass Umwelteinflüsse, äußere Einwirkungen auf das Individuum, dazu führen können, dass in kürzester Zeit Genveränderungen erfolgen können – also nicht zufällig, sondern gerichtet, gesteuert durch unseren Körper, durch unsere erstaunlich „intelligenten“ Körperzellen.

**Und Sex, wie kommen wir jetzt auf Sex?** Sex gehört zu einem gesunden Körper wie Essen und Trinken. Sex am Morgen kann uns mindestens so in Schwung bringen, wie eine halbe Stunde joggen, und Sex am Nachmittag ist das Schönste, was man sich in einer kleinen „Siesta“ gönnen kann…

Auch davon hat sich unsere Gesellschaft merkwürdig abgekoppelt. Einerseits ist Sex allgegenwärtig, auf jeder Reklametafel, im Slang der Schüler und Jugendlichen, beim Blick in eine x-beliebige Zeitung. Sex ist scheinbar überall. Jedoch als Stilisierung, als Symbol oder als Mode. Allerdings, der Sex, der uns gut tut, der verschwitzte, keuchende und ekstatische – ja, Ihr ganz persönlicher Sex, der ist gar nicht so präsent. Wann hatten Sie zuletzt wilden Sex am Nachmittag? Überlegen Sie mal kurz, bitte. Sicher, klar, Sie mussten ja arbeiten. Oder sich um die Kinder kümmern. Oder, oder…


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Als Buchautor ( „Frauen“, „Sex nach sechs Stunden“) habe ich viele Interviews mit Frauen und Männern geführt und dabei eines festgestellt: **fast alle wünschen sich eine erfüllte Partnerschaft, mehr Liebe, mehr gemeinsame Zeit, mehr Vertrauen, mehr Sex.** Die wenigsten aber können diese Ziele auf Dauer erreichen und behalten.
  
Neben vielen plausiblen Erklärungen, warum das so ist, habe ich eine Antwort, die simpel, aber wahrscheinlich zutreffend ist: Wir haben nicht nur das Gefühl für unseren eigenen Körper verloren, sondern viel mehr noch das Gefühl für andere. Wir sind verkopft und bewerten und beurteilen Beziehungen, statt sie zu fühlen. Wir gehen zu einem Date und taxieren den anderen, statt uns einzulassen. Wir legen die Maßstäbe unserer Berufswelt auch auf private Beziehungen an. Wir erwarten, dass Dinge „funktionieren“, wir erwarten auch, dass Menschen „funktionieren“. Kurz: wir haben ein wenig das Gespür dafür verloren, was wichtig ist, was essentiell ist.
  
Darum wünsche ich Ihnen, dass die Liebe mit so einem Donner bei Ihnen einschlägt, dass Sie sie gar nicht ignorieren können. Ja, ich wünsche, dass die Liebe uns schüttelt und rührt. Obwohl sie nur ein soziales Konstrukt ist – allerdings eins, das verdammt gut funktioniert. Lassen Sie sich darauf ein!

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z.B.: Die Eilige Schrift Zwölf unangenehme Thesen zur Katholischen Kirche im Jahre 2012. – Die Katholische Kirche befindet sich auf einem Parforceritt zurück ins Mittelalter … und viele spielen eine beklagenswerte Rolle, wenn es um die Volksverdummung im Interesse der Kirche geht. Kritische Stimmen sind kaum zu hören, man ist viel lieber happy im Papst-Wahn.

z.B.: Die Wissenschaft des Reichwerdens.

Im Jahr 2006 schoss ein Buch fulminant in den Bestsellerlisten nach oben: »The Secret«, das Geheimnis, von Rhonda Byrne, einer australischen Autorin und TV-Produzentin. Als eine ihrer maßgeblichen Quellen nannte Byrne in einem Interview Wallace Delois Wattles mit seiner »Wissenschaft des Reichwerdens«. Dieses Buch ist bis heute der am klarsten formulierte Ratgeber dafür, wie man Erfolg im Leben hat.

z.B.: Sun Tsu: Die Kunst des Krieges

Psychologische Führung aller Beteiligten, Flexibilität und Taktik gegenüber dem Gegner, äusserste Disziplin in den eigenen Reihen – das sind Prinzipien, die heute wie damals in allen großen Organisationen, ja sogar im persönlichen Leben und in der Mann-Frau-Beziehung von entscheidender Bedeutung sind.