INTERNET & die anderen Medien
Das sich selbst reproduzierende Web
(armin fischer/t&t)
Woche des Internets: Das Babyface von facebook, Mark Zuckerberg (26 & Big Boss) verpasste seinem milliardenschweren Baby ein neues Outfit, und Tageszeitungen landauf, landab berichten andächtig darüber, hier ein Beispiel aus der abendzeitung. Einen Tag später: Die Tagesschau höchstselbst schenkt google Sendeplatz zur besten Zeit für eine Produktpräsentation: der Dienst buzz wird lang und breit vorgestellt. mehr »
Kommentar des Monats: Februar 2010 -- FUSSBALL
Die Abzock-Kicker
(armin fischer/t&t)
Folgendes Szenario: In Zeiten von Firmenschwund und Massenarbeitslosigkeit werden Sie zum Chef gerufen, um über Ihre berufliche Perspektive zu sprechen. Es geht um die Verlängerung Ihres Arbeitsvertrages, die demnächst ansteht. Nach ein wenig Wortgeplänkel offerieren Sie Ihrem Chef großzügig: Ist ok, ich unterschreibe den Vertrag, allerdings gegen eine kleine Gebühr: ein Signing Fee in Höhe eines läppischen Jahresgehalts. mehr »
Kommentar des Monats: November 09 -- IMPF-WAHN
In dubio pro salutate
(armin fischer/t&t)
Es ist schon ein wenig merkwürdig: Zuerst will man alle Deutschen zur Schweinegrippe-Impfung peitschen, aber sie wollen nicht so recht. Dann haben die Panikmeldungen endlich ihr Ziel erreicht und die Bürger überrennen ihre Ärzte mit der Bitte nach einem Impftermin. Und nun zeigt sich: Es gibt gar nicht genug Impfstoff. Laut Hersteller Glaxo SmithKline (braut Pandemrix), wird es bis zum Februar oder März dauern, bis die versprochene (und bezahlte) Menge zur Verfügung steht. Die Frage ist nur: Braucht man die Impfung dann überhaupt noch? So wie es scheint, durchzieht das Virus schleichend aber unaufhaltsam die ganze Bevölkerung. Und damit passiert eine "natürliche Impfung" mittels Durchmachen der Krankheit. Was aber geschieht, wenn einmal ein wirklich gefährlicher Erreger sein Unwesen treibt? Verweisen die Pharmafirmen dann auf das "Survival of the fittest"?. Und sagen: Jetzt impfen wir halt die Übriggebliebenen, obwohl die es gar nicht mehr brauchen ... mehr »
Kommentar in eigener Sache: Juni 09 -- GOOGLE
Wie Google unliebsame Websites ausknipst | Reden wir über Zensur?
Zugriffe März bis Mai 09
Sie fragen sich vielleicht, warum textundtext seit fast zwei Monaten schweigt und es keine neuen Artikel mehr gibt. Der Grund dafür ist, dass diese Seite Anfang April fast vollständig aus dem Suchindex von Google verschwand. Die Zugriffszahlen gingen sofort massiv zurück. Es macht aber deutlich mehr Spaß, für 3000 Leser am Tag zu schreiben als für bestenfalls einige Dutzend. Das ist der Grund für die Lähmung von textundtext.de. Dahinter aber steckt offensichtlich ein bösartiger Eingriff von Google. Halt, stopp!! Ich bin wirklich kein Verschwörungstheoretiker. Doch lesen Sie erst mal mehr »
Kommentar des Monats: März 09 -- ABWRACK-CHAOS
Abwrack-Chaos: Politik lässt Bürger gegen tumbe Behörde rennen
(armin fischer/t&t)
Eigentlich schreibe ich nicht so oft über Autos, aber diesmal geht´s nicht anders. Ein kleiner, aber schneller Artikel zur Online-Beantragung der Abwrackprämie war der Auslöser. Inzwischen haben Hunderte von Lesern hier ihre Stimmen zum unglaublichen Abwrack-Chaos hinterlassen, Leser Harry Pohlmann bringt es für viele auf den Punkt: "Was sind das nur für Leute, die scheinbar keinen Sinn für Volkswirtschaft haben. Wieviel Stunden sind hier ohne Not in in den Sand gesetzt worden?" mehr »
Kommentar des Monats: Januar 09 -- ZUMWINKEL
Ordensträger Zumwinkel wartet auf seinen 'Deal'
(armin fischer /t&t)
Januar 09. "Muss Zumwinkel sein Bundesverdienstkreuz zurückgeben?" fragt BILD (24/01/09). Bei einer Haftstrafe von mehr als einem Jahr, auch auf Bewährung, sollte nämlich per Gesetz ein Entziehungsverfahren eingeleitet werden: denn Ordensträger sind zu einem ehrbaren Verhalten verpflichtet.
Ich vermute: Nein.
Noch ist die "Bonzenrepublik" der Nachkriegszeit nicht ganz in der Gegenwart angekommen. Nach wie vor wird geklüngelt und geschachert was das Zeug hält -- über alle Parteigrenzen hinweg. So wird sich sicher für Zumwinkel wieder ein Schlupfloch finden, oder man wird die Frage diskret übergehen. mehr »
Kommentar: DEUTSCH-TV
Maybrit Illner, eine stimulierte Sense und ein krakeelender Kienzle
(armin fischer /t&t)
Gestern las ich in der Zeitung: wieder mal ist in der U-Bahn ein Mann verprügelt worden. Diesmal war es kein Rentner, sondern ein junger Kerl, der irgendwie den Zorn einer Schlägerbande auf sich zog. Die Gemeinsamkeit mit dem Fall, der kürzlich durch die Medien ging: auch hier stürmte der Schlägertrupp mit dem Ruf "Scheiß Deutscher" auf das Opfer los. mehr »
Kommentar des Monats: November -- MILLIARDEN
Geld, Banken, Autos und die Logik der Politik
(armin fischer /t&t)
Die Lehre, die wir aus den letzten Wochen ziehen können, heißt: Wer Milliarden verballert, darf noch mehr verballern, wer spart, ist der Trottel.
Nachdem die Banken im letzten Jahr Aberhunderte von Milliarden Euros und Dollars verbrannt haben, werden Sie von den Regierungen in Windeseile aufgepäppelt und mit frischen Geldinfusionen versorgt. Sie sind wichtig fürs System, klar. Und nicht zu vergessen: wenn sie zusammenkrachen würden, wäre auch das Geld unserer Politiker - futsch. mehr »
Kommentar des Monats: Oktober -- BAYERN MÜNCHEN
Klinsmanns Psychoterror
(armin fischer /t&t) Oktober '08. Bayern Münchens (vorübergehender?) Absturz kommt nicht ganz überraschend, vielleicht nicht einmal für Jürgen Klinsmann selbst. Hat er doch die Mannschaft vor Saisonstart durcheinandergewirbelt, wie kein anderer Trainer vor ihm. Neue Methoden, eine neue Denke, Buddha-Statuen auf dem Kopf (ähm, auf dem Dach), wer soll da noch klarkommen?
Ja, wenns um neue Haferlschuhe für die Wiesn geht, oder um die Gangschaltung eines Maserati-Biturbo: da kommen die Bayern-Kicker schon klar, keine Sorge.
Aber dieser California-Klinsi mit seinen neuen Sitten ist ein bissl viel, oder? Das Schlimmste ist, und das jetzt ganz im Ernst, dass Klinsmann jede Struktur und Hierarchie aus der Mannschaft gezogen hat. mehr »
Kommentar des Monats: September -- KURT BECK
Kurt Beck: Bräsig-Faktor 100, Obama-Faktor Null. Müntefering 80:20
(armin fischer /t&t) September '08. Beck - O Schreck, alarmte aufgeregt mein persönlicher politischer Wetterfrosch, als die Sozialdemokraten den Pfälzer zu Ihrem neuen Parteivorsitzenden erhoben. Und weiter jammerte er: „Wie kann man einen zur Spitzenfigur machen, der sämtliche (Un)Tugenden eines deutschen Politikers wie kein Zweiter auf sich vereint: Bräsigkeit, Langeweile, bürokratische Ausdrucksweise, Umständlichkeit, betuliches großväterliches Gehabe - und dann noch ausgestattet mit Sessel-Klettstellen an der Hose?" Die arme alte Tante SPD polierte ihr Image mit Beck sauber auf - in Richtung behäbiger alter Onkel.
Kurt Beck mag ein guter, vielleicht sogar ein authentischer Mensch sein. Aber das ist mein Nachbar auch. Von einem Politiker sollte man das erwarten - keine Frage. Nichts ödete so sehr wie die durchschaubaren Lügen eines Gerhard Schröder. Aber ein Spitzenpolitiker muss noch viel mehr sein als ein guter Mensch. Er muss mitreissen. Gähn, was? Kurt Beck? Uaah, bin ich müüdee... Wie es anders gehen kann, zeigte Barak Obama. mehr »



