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	<description>   Information • Wissen • Meinung • Textkompetenz &#124; Eine Seite des Münchner Autors und Journalisten Armin Fischer</description>
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		<title>Koppelin: Wulffs Verfehlungen sind Privatsache</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[FDP-Politiker Jürgen Koppelin (66), Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages, sagte bei der Phoenix-Talkrunde zur Wulff-Verabschiedung am Donnerstagabend (8. März), es sei eindeutig geklärt, dass die Anwaltskosten, die in den letzten Wochen bei Herrn Wulff aufgelaufen sind, nicht vom Steuerzahler übernommen würden, dies sei eindeutig eine private Sache.
Umso unverständlicher ist es, dass der Rücktritt von Herrn Wulff, nachdem er sich also wochenlang durch einen eigenen Anwalt in privater Sache vertreten ließ, dann plötzlich aus politischen Gründen erfolgt sein soll.
Eine Wertung, die das Bundespräsidialamt vornahm und die vom Haushaltsausschuss, dem Herr Koppelin angehört, bestätigt wurde.

Nach den Vorgängen um Christian Wulff, der wegen Korruptionsverdacht ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Staatsanwaltschaft geraten ist, wäre es für die Parteien angezeigt gewesen, bei Wulffs Versorgungsregelung mit äusserster Korrektheit vorgehen und sich an Recht und Gesetz halten. Stattdessen wurde die »Ehrensold«-Zahlung (von allen Parteien) in einer Art und Weise durchgedrückt, die selbst nach Mauschelei und Korruption riecht.

Zu hoffen ist, dass die Strafanzeigen, die inzwischen in der Sache bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sind, ernsthaft geprüft werden und erfolgreich sind.

➙ Cleanstate-Strafanzeige gegen Dr. Lothar Hagebölling
➙ Strafanzeige und Strafantrag von LifeGen
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>FDP-Politiker Jürgen Koppelin (66), Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages, sagte bei der Phoenix-Talkrunde zur Wulff-Verabschiedung am Donnerstagabend (8. März), es sei eindeutig geklärt, dass die Anwaltskosten, die in den letzten Wochen bei Herrn Wulff aufgelaufen sind, nicht vom Steuerzahler übernommen würden. Dies sei eindeutig eine private Sache.</p>
	<p><strong>Umso unverständlicher ist es</strong>, dass der Rücktritt von Herrn Wulff, nachdem er sich also wochenlang durch einen eigenen Anwalt in privater Sache vertreten ließ, dann plötzlich aus politischen Gründen erfolgt sein soll.<br />
Eine Wertung, die das Bundespräsidialamt vornahm und die vom Haushaltsausschuss, dem Herr Koppelin angehört, bestätigt wurde.</p>
	<p>Nach den Vorgängen um Christian Wulff, der wegen Korruptionsverdacht ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Staatsanwaltschaft geraten ist, wäre es für die Parteien angezeigt gewesen, bei Wulffs Versorgungsregelung mit äusserster Korrektheit vorzugehen und sich an Recht und Gesetz halten. Stattdessen wurde die »Ehrensold«-Zahlung (von allen Parteien) in einer Art und Weise durchgedrückt, die selbst nach Mauschelei und Vetternwirtschaft riecht.</p>
	<p>Zu hoffen ist, dass die Strafanzeigen, die inzwischen in der Sache bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sind, ernsthaft geprüft werden und erfolgreich sind.</p>
	<p>➙ <a href="http://www.cleanstate.de/Cleanstate_Strafanzeige_Dr._Lothar_Hageboelling_Ehrensold_Christian_Wulff_02.03.2012.html" target="_blank">Cleanstate-Strafanzeige gegen Dr. Lothar Hagebölling</a><br />
➙ <a href="http://www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=m2012-03-04-2115&#038;pc=s02" target="_blank">Strafanzeige und Strafantrag von LifeGen</a></p>

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		<title>Über die Zusammensetzung politischer Talkshows im TV</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2012/03/uber-die-zusammensetzung-politischer-talkshows-im-tv/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Anne Will]]></category>
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		<category><![CDATA[Maischberger]]></category>
		<category><![CDATA[Plasberg]]></category>
		<category><![CDATA[Talkshow. politische Talkshow]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zusammensetzung politischer Talkshows ist nie perfekt. Irgendeine Meinung kommt immer zu kurz, das war schon immer so.
Aber früher, als die meisten Menschen eine der großen Parteien wählten, hat es wenigstens halbwegs funktioniert. Meist war eine Meinung dabei, die vernünftig schien, der man sich als Zuseher anschließen konnte.
Inzwischen läuft in diesem Fernseh-Theater allabendlich nur noch das Genre der Farce, der Verzerrung der Wirklichkeit ins Groteske. Vertreter von vier Parteien sind zugegen, die sich einerseits in wesentlichen Punkten einig sind, andererseits im Kleinkrieg hämisch beharken. Dazu ein Wissenschaftler oder Journalist und: Ein Alibi-Mensch.
Wissenschaftler und politische Journalisten sind für uns Zuseher unsichere Kantonisten – meist orientieren sie sich in ein politisches Lager und sind insofern wenig hilfreich: da hätte man auch gleich noch einen fünften Politiker einladen können.
Interessant ist der Alibi-Mensch: Er soll das wahre Leben abbilden, die echten Probleme schildern.
Man hört ihm gerne zu, man versteht ihn – aber er wird schnell wieder weggeputzt, die Politiker sind flinker und redegewandter. Der Alibi-Mensch wirkt nach einer Weile verstört, er kommt sich vor, als werde er nicht ernstgenommen. Er resigniert und sagt kaum noch etwas.
Genau das ist der Zustand, und er macht für jeden Zuseher die politische Talkshow zur Qual. Wir fühlen uns genauso weggeputzt, genauso wenig ernst genommen, genauso verachtet, wie der Alibi-Mensch.

Es ist keine große Überraschung, dass das Ganze ziemlich präzise den Zustand unseres politischen Systems spiegelt: Die wahren Fronten verlaufen nicht mehr zwischen den Parteien, sondern zwischen der herrschenden politischen »Eliten« (lach) einerseits und dem normalen Volk andererseits.

Warum eigentlich schlaue Moderatoren wie Plasberg diese Farce nicht beenden, ist ein Rätsel. Sie erkennen es nicht, oder sie dürfen es nicht erkennen, was da schiefläuft – schließlich sind auch die Sender vom Parteienproporz durchsetzt.

Ein paar Beispiele, um es anschaulich zu machen:
• Mit den Euro geht es uns besser: Vier Politiker sind sich einig, der Alibi-Mensch ist diametral anderer Meinung.
• Der Euro muss um jeden Preis gerettet werden: Dreieinhalb Politiker sind sich einig, einer zweifelt ein wenig, aber der Alibi-Mensch hat schon längst eine gaaanz andere Meinung
• Der Bundespräsident sollte vom Volk gewählt werden: Ja! sagt der Alibi-Mensch. Fünf Parteienvertreter unisono: Auf keinen Fall!
• Und es ist keine große Leistung, dieses Thema zu prophezeien: Herr Wulff sollte seinen »Ehrensold« nicht bekommen: Doch, doch, auf jeden Fall! perpetuieren die Parteienvertreter einstimmig. Der Alibi-Mensch versteht die Welt nicht mehr.

Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.

Es wird Zeit, dass die Fernsehmacher die Zeichen der Zeit erkennen, und ein angemessenes neues Format für eine politische Talkshow schaffen. Meinetwegen: Drei Politiker auf der einen Seite (die politische Farbe ist austauschbar), drei selbstbewusste echte Menschen auf der anderen (aber bitte keine Verbandsvertreter, Gewerkschafter, Firmenbosse oder andere Lobbyisten), sondern einfach Menschen, die von den Auswirkungen der Politik betroffen sind.

Dann könnte man vielleicht wieder mit etwas Spannung zusehen. 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Die Zusammensetzung politischer Talkshows ist nie perfekt. Irgendeine Meinung kommt immer zu kurz, das war schon immer so.</em></p>
	<p>Aber früher, als die meisten Menschen eine der großen Parteien wählten, hat es wenigstens halbwegs funktioniert. Meist war eine Meinung dabei, die vernünftig schien, der man sich als Zuseher anschließen konnte.</p>
	<p>Inzwischen läuft in diesem Fernseh-Theater allabendlich nur noch das Genre der Farce, der Verzerrung der Wirklichkeit ins Groteske. Vertreter von vier Parteien sind zugegen, die sich einerseits in wesentlichen Punkten einig sind, andererseits im Kleinkrieg hämisch beharken. Dazu ein Wissenschaftler oder Journalist, und: <strong>Der Alibi-Mensch</strong>.<br />
<span id="more-1958"></span><br />
Wissenschaftler und politische Journalisten sind für uns Zuseher unsichere Kantonisten – meist orientieren sie sich in ein politisches Lager und sind insofern wenig hilfreich: da hätte man auch gleich noch einen fünften Politiker einladen können.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/d53ddadf4b394784a6f880f25811c646" alt="" width="1" height="1" /><br />
Interessant ist der <strong>Alibi-Mensch</strong>: Er soll das wahre Leben abbilden, die echten Probleme schildern.<br />
Man hört ihm gerne zu, man versteht ihn – aber er wird schnell wieder weggeputzt, die Politiker sind flinker und redegewandter. Der Alibi-Mensch wirkt nach einer Weile verstört, er kommt sich vor, als werde er nicht ernstgenommen. Er resigniert und sagt kaum noch etwas.</p>
	<p>Genau das ist der Zustand, und er macht für jeden Zuseher die politische Talkshow zur Qual. Wir fühlen uns genauso weggeputzt, genauso wenig ernst genommen, genauso verachtet, wie der Alibi-Mensch.</p>
	<p>Es ist keine große Überraschung, dass das Ganze ziemlich präzise den Zustand unseres politischen Systems spiegelt: Die wahren Fronten verlaufen nicht mehr zwischen den Parteien, sondern zwischen der herrschenden politischen »Eliten« (lach) einerseits und dem normalen Volk andererseits.</p>
	<p>Warum eigentlich schlaue Moderatoren wie Plasberg diese Farce nicht beenden, ist ein Rätsel. Sie erkennen es nicht, oder sie dürfen es nicht erkennen, was da schiefläuft – schließlich sind auch die Sender vom Parteienproporz durchsetzt.</p>
	<p>Ein paar Beispiele, um es anschaulich zu machen:<br />
• Mit dem Euro geht es uns besser: Vier Politiker sind sich einig, der Alibi-Mensch ist diametral anderer Meinung.<br />
• Der Euro muss um jeden Preis gerettet werden: Dreieinhalb Politiker sind sich einig, einer zweifelt ein wenig, aber der Alibi-Mensch hat schon längst eine gaaanz andere Meinung<br />
• Der Bundespräsident sollte vom Volk gewählt werden: Ja! sagt der Alibi-Mensch. Fünf Parteienvertreter unisono: Auf keinen Fall!<br />
• Und es ist keine große Leistung, dieses Thema zu prophezeien: Herr Wulff sollte seinen »Ehrensold« nicht bekommen: Doch, doch, auf jeden Fall! perpetuieren die Parteienvertreter einstimmig. Der Alibi-Mensch versteht die Welt nicht mehr.</p>
	<p>Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.</p>
	<p>Es wird Zeit, dass die Fernsehmacher die Zeichen der Zeit erkennen, und ein angemessenes neues Format für eine politische Talkshow schaffen. Meinetwegen: Drei Politiker auf der einen Seite (die politische Farbe ist austauschbar), drei selbstbewusste echte Menschen auf der anderen (aber bitte keine Verbandsvertreter, Gewerkschafter, Firmenbosse oder andere Lobbyisten, sondern einfach Menschen, die von den Auswirkungen der Politik betroffen sind.)</p>
	<p>Dann könnte man vielleicht wieder mit etwas Spannung zusehen.</p>
	<p><em>P.S. Heute abend, 6. März, Thema bei Maischberger: »Ehrensold für Wulff, Millionen für Chefs«<br />
Gäste: Drei Politiker, zwei Verbandsvertreter. Der <strong>Alibi-Mensch</strong> ist diesmal Jennifer Cook (Köchin aus Berlin).</em></p>
	<p><em>Das könnte Sie auch interessieren:</em><br />
<a title="»Ehrensold«-Zahlung: Parteien tanzen den Tango Korrupti" href="http://www.textundtext.de/2012/03/ehrensold-zahlung-parteien-tanzen-den-tango-korrupti/"> Ehrensold-Zahlung: Parteien tanzen den Tango korrupti</a></p>

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		<title>»Ehrensold«-Zahlung: Parteien tanzen den Tango Korrupti</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 12:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrensold]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist Christian Wulff aus politischen Gründen zurückgetreten?
Natürlich nicht.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wulff nicht aus politischen Gründen (das wäre abenteuerlich), sondern aus persönlichen, strafrechtlich relevanten. Und der Rücktritt geschah in Folge persönlicher Verfehlungen und eben aufgrund der Tatsache, dass Wulff als Person im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft steht.
Sicher war der Rücktritt an sich dann auch politisch. Jeder Rücktritt eines Politikers hat logischerweise auch eine politische Dimension. Wenn man darauf abhebt, würde es bei einem Bundespräsidenten überhaupt keine persönlichen Gründe für einen Rücktritt geben, und der Ehrensold müsste in jedem Fall gezahlt werden. Genau das sieht der Gesetzestext nicht vor.
Ursache und Wirkung sollte man schon noch auseinanderhalten können: Die Ursachen waren persönlich, die Folgen (Rücktritt) politisch.
Die Parteien haben das Recht vorsätzlich gebeugt. Die Mitglieder des Haushaltsausschusses, es sind Vertreter von Parteien aller Couleur, verdrehten schamlos Ursache und Wirkung, die persönlichen Gründe ignorierten sie, die politischen setzten sie als »Ursache« für den Rücktritt. Es ist schon skandalös.
Nach den Buchstaben des Gesetzes hätten sie der Auszahlung des Ehrensolds nicht zustimmen dürfen.
Nach allem, was zuvor in Sachen Wulff ans Tageslicht gekommen war, wäre es angebracht gewesen, dass die Parteien nun in dieser Angelegenheit mit äusserster Korrektheit vorgehen und sich an Recht und Gesetz halten. Stattdessen tanzen sie, kaum geht es um die Versorgung eines der ihren, gemeinsam den Tango Korrupti.
85 Prozent der Deutschen durchschauen die unrechtmäßige Auszahlung der Sofortrente an Wulff, und sind dagegen. Die Parteien schert´s einen Dreck.
Demokratie geht anders.

P.S. Entsetzlich auch, was man dazu von den politischen Journalisten landauf, landab, hört – nämlich gar nichts oder Abwiegelndes. So, als hätten sie bei der Mauschelei mit am Tisch gesessen.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Ist Christian Wulff aus politischen Gründen zurückgetreten?</em></p>
	<p>Natürlich nicht.</p>
	<p>Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Wulff nicht aus politischen Gründen (das wäre abenteuerlich), sondern aus persönlichen, strafrechtlich relevanten. Und der Rücktritt geschah in Folge persönlicher Verfehlungen und eben aufgrund der Tatsache, dass Wulff als Person im Fadenkreuz der Staatsanwaltschaft steht.</p>
	<p>Sicher war der Rücktritt an sich dann auch politisch. Jeder Rücktritt eines Politikers hat logischerweise auch eine politische Dimension. Wenn man darauf abhebt, würde es bei einem Bundespräsidenten überhaupt keine persönlichen Gründe für einen Rücktritt geben, und der Ehrensold müsste in jedem Fall gezahlt werden. Genau das sieht der Gesetzestext nicht vor.</p>
	<p>Ursache und Wirkung sollte man schon noch auseinanderhalten können: Die Ursachen waren persönlich, die Folgen (Rücktritt) politisch.</p>
	<p>Die Parteien haben das Recht vorsätzlich gebeugt. <span id="more-1945"></span>Die Mitglieder des Haushaltsausschusses, es sind Vertreter von Parteien aller Couleur, verdrehten schamlos Ursache und Wirkung, die persönlichen Gründe ignorierten sie, die politischen setzten sie als »Ursache« für den Rücktritt. Es ist schon skandalös.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/35d337d7acf549fea3ca09a8a893aa56" width="1" height="1" alt=""><br />
Nach den Buchstaben des Gesetzes hätten sie der Auszahlung des Ehrensolds nicht zustimmen dürfen.</p>
	<p>Nach allem, was zuvor in Sachen Wulff ans Tageslicht gekommen war, wäre es angebracht gewesen, dass die Parteien nun in dieser Angelegenheit mit äusserster Korrektheit vorgehen und sich an Recht und Gesetz halten. Stattdessen tanzen sie, kaum geht es um die Versorgung eines der ihren, gemeinsam den Tango Korrupti.</p>
	<p>85 Prozent der Deutschen durchschauen die unrechtmäßige Auszahlung der Sofortrente an Wulff, und sind dagegen. Die Parteien schert´s einen Dreck.<br />
Demokratie geht anders.</p>
	<p>P.S. Entsetzlich auch, was man dazu von den politischen Journalisten landauf, landab, hört – nämlich gar nichts oder Abwiegelndes. So, als hätten sie bei der Mauschelei mit am Tisch gesessen.</p>


 ]]></content:encoded>
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		<title>eBook-Autoren gesucht</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2012/03/ebook-autoren-gesucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[eBook-Autor]]></category>
		<category><![CDATA[eBook-Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[eBooks]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Kooperationspartner AuraBooks sucht eBook-Autoren:
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			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Unser Kooperationspartner <a href="http://www.aurabooks.de" target="_blank">AuraBooks</a> sucht eBook-Autoren:</em><br />
<h4><a href="http://aurabooks.de/2012/02/ebook-autoren-gesucht/" target="_blank">eBook Autoren gesucht</a></h4><br />
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Anders als bei anderen Online-Verlagen bekommen Sie bei uns das gesamte Buchveröffentlichungs-Paket kostenlos. Vom Lektorat, über Covergestaltung, eBook-Herstellung – bis hin zur ISBN-Zuteilung und weltweitem Vertrieb. <a href="http://aurabooks.de/2012/02/ebook-autoren-gesucht/" target="_blank">Mehr lesen »</a></p>
	<p>&nbsp;</p>

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		<title>»He glassed me!« (plus: Klingelton)</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2012/02/he-glassed-me-plus-klingelton/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 10:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Chisora]]></category>
		<category><![CDATA[Chisora Klingelton]]></category>
		<category><![CDATA[Chisora Ringtone]]></category>
		<category><![CDATA[David Haye]]></category>
		<category><![CDATA[He glassed me]]></category>
		<category><![CDATA[Schlägerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Klingelton »He glassed me, he fucking glassed me!« für iPhones und andere Mobiltelefone, die die Datei verwenden können – Ringtone for Apple iPhone and all other Phones, which can read the file:

Der Dialog vor der Schlägerei, und danach
Bernd Bönte, Manager von Vitali und Wladimir Klitschko: With the bad experience we've had with British fighters, we will now look for other countries. Contrary to David Haye, Dereck Chisora really went for it. He really tried. David Haye (von der anderen Seite des Raums): You don't want to fight David Haye, no? Bönte: You had an offer. You didn't accept it. Now you are out. You are out. Out, out, out. You cannot talk yourself back into the fight; you have no belts. Chisora showed heart, contrary to you. You showed your toe (Anspielung auf Hayes Zeh-Verletzung). Haye: I accepted your offer in December. Dereck Chisora: We'll get it on in London - be quiet. David Haye is an embarrassment, Sky Sports don't do Box Office any more because of David Haye. He messed it up for all those young fighters coming through. I'm going to give you two slaps for that. If Haye is a fighter, he should fight me. Haye: You've lost three fights in a row (eigentlich: drei der letzten vier). Chisora: Let's fight. Chisoras Promoter Frank Warren: I've got a great idea. If Dereck fights David, the winner fights Vitali. Bönte: Sounds like the perfect plan. Haye: Vitali said he could knock me out, do you think you can knock me out? Chisora's trainer Don Charles: Be quiet, can security get him out of here? Haye: Vitali said after his last fight, 'I want to fight David Haye'. Where is he now? He said he wanted to fight me, I agreed the money, I agreed everything in December. Chisora: How's your toe? How's your toe? How's your toe? Haye: You've lost your last three fights, you lost to Tyson Fury. You're a loser. Chisora: Tell that to my face. I'm coming down, tell that to my face. Chisora steht auf und nähert sich Haye auf der anderen Seite des Raums. Haye nimmt ein Videocamera-Stativ und schwingt es. Eine wilde Schlägerei beginnt. Chisora: (Schreit und schimpft in Richtung Haye). He glassed me. I swear to God, David, I am going to shoot you. I am going to shoot you. I am going to physically shoot David Haye. He glassed me. He glassed me. He glassed me. I'm not having it. He glassed me. Haye's Trainer Adam Booth nähert sich, mit blutender Stirn, Chisora. Chisora: (bezieht sich auf die Platzwunde) I'm sorry about that. Adam, your fighter glassed me. Booth: I want to know who glassed me. Chisora: As you were trying to hold your fighter away, he (Haye) probably glassed you by mistake. Booth: You hit me with a bottle. Chisora: David had a bottle in his hand. Booth: No, no, David didn't hit me with a bottle. I want to know who glassed me. Someone hit me with a bottle. Dann wendet sich Booth an Vitali Klitschko. Booth: Vitali, you are a great fighter but your manager is an embarrassment to the sport. Congratulations for winning. Chisora: (zu Booth) Either we do it in the ring or outside of the ring. Because I want him. If David don't fight me, Adam, I am telling you the God's honest truth, I am going to physically burn him. So you tell him I said that. I am going to find him.
----
Die schnittige Kurzform »He glassed me!« bedeutet: »Er attackierte mich mit einer Flasche/Glasscherbe!« ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Klingelton »He glassed me, he fucking glassed me!« für iPhones und andere Mobiltelefone, die die Datei verwenden können – Ringtone for Apple iPhone and all other Phones, which can read the file:</em></p>
	<p><a id="Cks8" class="sellfy-buy-button sellfy-large" href="http://sellfy.com/p/Cks8">buy</a><script type="text/javascript" src="http://sellfy.com/js/api_buttons.js"></script><em></em></p>
	<p><em>Der Dialog vor der Schlägerei, und danach</em><br />
<strong>Bernd Bönte, Manager von Vitali und Wladimir Klitschko: </strong> With the bad experience we&#8217;ve had with British fighters, we will now look for other countries. Contrary to David Haye, Dereck Chisora really went for it. He really tried.<br />
<strong> David Haye</strong> <em>(von der anderen Seite des Raums)</em>: You don&#8217;t want to fight David Haye, no?<br />
<strong> Bönte: </strong> You had an offer. You didn&#8217;t accept it. Now you are out. You are out. Out, out, out. You cannot talk yourself back into the fight; you have no belts. Chisora showed heart, contrary to you. You showed your toe <em>(Anspielung auf Hayes Zeh-Verletzung)</em>.<br />
<strong> Haye: </strong> I accepted your offer in December.<br />
<strong> Dereck Chisora: </strong> We&#8217;ll get it on in London &#8211; be quiet. David Haye is an embarrassment, Sky Sports don&#8217;t do Box Office any more because of David Haye. He messed it up for all those young fighters coming through. I&#8217;m going to give you two slaps for that. If Haye is a fighter, he should fight me.<br />
<strong> Haye: </strong> You&#8217;ve lost three fights in a row <em>(eigentlich: drei der letzten vier)</em>.<br />
<strong> Chisora: </strong> Let&#8217;s fight. <span id="more-1933"></span><br />
<strong> Chisoras Promoter Frank Warren: </strong> I&#8217;ve got a great idea. If Dereck fights David, the winner fights Vitali.<br />
<strong> Bönte: </strong> Sounds like the perfect plan. <strong> Haye: </strong> Vitali said he could knock me out, do you think you can knock me out?<br />
<strong> Chisora&#8217;s trainer Don Charles: </strong> Be quiet, can security get him out of here?<br />
<strong> Haye: </strong> Vitali said after his last fight, &#8216;I want to fight David Haye&#8217;. Where is he now? He said he wanted to fight me, I agreed the money, I agreed everything in December.<br />
<strong> Chisora: </strong> How&#8217;s your toe? How&#8217;s your toe? How&#8217;s your toe?<br />
<strong> Haye: </strong> You&#8217;ve lost your last three fights, you lost to Tyson Fury. You&#8217;re a loser.<br />
<strong> Chisora: </strong> Tell that to my face. I&#8217;m coming down, tell that to my face. <em></em></p>
	<p><em>Chisora steht auf und nähert sich Haye auf der anderen Seite des Raums. Haye nimmt ein Videocamera-Stativ und schwingt es.</em><br />
<em>Eine wilde Schlägerei beginnt.</em><br />
<strong> Chisora: </strong> <em>(Schreit und schimpft in Richtung Haye)</em>. He glassed me. I swear to God, David, I am going to shoot you. I am going to shoot you. I am going to physically shoot David Haye. He glassed me. He glassed me. He glassed me. I&#8217;m not having it. He glassed me. <em></em></p>
	<p><em>Haye&#8217;s Trainer Adam Booth nähert sich, mit blutender Stirn, Chisora.</em><br />
<strong> Chisora: </strong> <em>(bezieht sich auf die Platzwunde)</em> I&#8217;m sorry about that. Adam, your fighter glassed me.<br />
<strong> Booth: </strong> I want to know who glassed me.<br />
<strong> Chisora: </strong> As you were trying to hold your fighter away, he (Haye) probably glassed you by mistake.<br />
<strong> Booth: </strong> You hit me with a bottle.<br />
<strong> Chisora: </strong> David had a bottle in his hand.<br />
<strong> Booth: </strong> No, no, David didn&#8217;t hit me with a bottle. I want to know who glassed me. Someone hit me with a bottle. <em></em></p>
	<p><em>Dann wendet sich Booth an Vitali Klitschko.</em><br />
<strong> Booth: </strong> Vitali, you are a great fighter but your manager is an embarrassment to the sport. Congratulations for winning.<br />
<strong> Chisora: </strong> <em>(zu Booth)</em> Either we do it in the ring or outside of the ring. Because I want him. If David don&#8217;t fight me, Adam, I am telling you the God&#8217;s honest truth, I am going to physically burn him. So you tell him I said that. I am going to find him.<br />
&#8212;&#8212;<br />
Die schnittige Kurzform »He glassed me!« bedeutet: »Er attackierte mich mit einer Flasche/Glasscherbe!«</p>
	<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/jHm72SzSzlU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe> <iframe style="" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=textundtext-21&#038;o=3&#038;p=15&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=Mohammed Ali&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=3366FF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="468" height="240"></iframe></p>

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		<title>Wulffokratie [Begriffsdefinition]</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bestechlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Vetternwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteilsnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[wulffen]]></category>
		<category><![CDATA[Wulffokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wulffokratie bezeichnet ein pseudodemokratisches politisches System, in dem für Amtsträger und politische Eliten andere Rechtsmaßstäbe gelten, als beim Normalbürger. Wulffokratie ist geprägt von einem Milieu der Vetternwirtschaft, Bestechlichkeit und Heuchelei in der Grauzone zwischen legitimem politischem Handeln und illegaler persönlicher Vorteilsnahme. W. bezeichnet außerdem den äussersten Verfall moralischer Werte in der Politik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Wulffokratie</em> bezeichnet ein pseudodemokratisches politisches System, in dem für Amtsträger und politische Eliten andere Rechtsmaßstäbe gelten, als für Normalbürger. Wulffokratie ist geprägt von einem Milieu der Vetternwirtschaft, Bestechlichkeit und Heuchelei in der Grauzone zwischen legitimem politischem Handeln und illegaler persönlicher Vorteilsnahme. W. bezeichnet außerdem den äussersten Verfall moralischer Werte in der Politik.</p>
	<p>vgl. auch: <a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/7400/" target="_blank">wulffen</a></p>

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		<title>Megaupload Mega Song</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 15:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet und so]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Dotcom]]></category>
		<category><![CDATA[Kim Schmitz]]></category>
		<category><![CDATA[Megaupload]]></category>

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		<description><![CDATA[Megaupload Mega Song]]></description>
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		<title>Highway No. 1 Revisited</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2011/07/highway-no-1-revisited/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 09:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen & Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Reisereportagen]]></category>
		<category><![CDATA[Barry Miles]]></category>
		<category><![CDATA[Blumenkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Hippies]]></category>
		<category><![CDATA[Californien]]></category>
		<category><![CDATA[Collection Rolf Heyne]]></category>
		<category><![CDATA[Hippies]]></category>
		<category><![CDATA[Love Generation]]></category>
		<category><![CDATA[San Francisco]]></category>
		<category><![CDATA[State Route One]]></category>

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		<description><![CDATA[Henry war ein durchgeknallter Kerl, der erste echte Freak, der mir begegnete, obwohl ich schon eine ganze Weile unterwegs war. Er fuhr die California State Route 1, die legendäre Küstenstraße in Kalifornien rauf und runter, im Kofferraum hatte er alte, verrostete Gartengeräte. Bei Villen, die nach Geld rochen, hielt er an, läutete, und fragte, ob er im Garten arbeiten könne.

Das war nicht das freakige an ihm, denn gegen diesen Job ist nichts einzuwenden. Es war die Art, wie er sprach, wie er angezogen war, und, zum Beispiel, wie er tankte: Er zog eine Kreditkarte hervor, sagte augenzwinkernd zu mir: »Das ist eigentlich nicht meine. Ich hab sie ›gefunden‹. Aber sie wird´s tun!« Es klappte tatsächlich. In einer Zeit, als noch nicht jeder Bezahlvorgang online verfolgt wurde und man einer Kreditkarte noch vertraute, konnte man damit weit kommen.

Der Wagen war ein alter Chevi, der mausgrau und unauffällig gewesen wäre, hätten da nicht auf der Motorhaube und den Türen die psychedelischen Airbrush-Malereien geleuchtet, die an ein Plattencover der texanischen Band ›13th Floor Elevators‹ aus den 60er Jahren erinnerten. Die Kunstwerke waren in die Jahre gekommen und platzten an allen Ecken und Kanten ab.

Henry trug ein Hemd, bei dem einem von Hinschauen schwindlig wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div class="mceTemp"><dl id="attachment_1790" class="wp-caption alignright" style="width: 260px;"><br />
<p class="wp-caption-dt" style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003VY8PZY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=tundt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B003VY8PZY" target="_blank"><img class="size-full wp-image-1790   0   " style="margin: 0px; border: 3px solid black;" title="elevators_cover_250" src="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/elevators_cover_250.jpg" alt="Plattencover der ›13th Floor Elevators‹" width="250" height="248" /></a></p></p>
	<p><dd class="wp-caption-dd">Plattencover der ›13th Floor Elevators‹</dd> </dl></div><br />
<a href="http://www.textundtext.de/kontakt/" target="_self">(armin fischer/t&#038;t)</a><br />
<strong>Henry war ein durchgeknallter Kerl,</strong> der erste echte Freak, der mir begegnete, obwohl ich schon eine ganze Weile unterwegs war. <strong>Er fuhr die <a class="zem_slink" title="California State Route 1" rel="wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/California_State_Route_1">California State Route 1</a></strong>, die legendäre Küstenstraße in Kalifornien rauf und runter, im Kofferraum hatte er alte, verrostete Gartengeräte. Bei Villen, die nach Geld rochen, hielt er an, läutete, und fragte, ob er im Garten arbeiten könne.</p>
	<p>Das war nicht das Freakige an ihm, denn gegen diesen Job ist nichts einzuwenden. Es war die Art, wie er sprach, wie er angezogen war, und, zum Beispiel, wie er tankte: Er zog eine Kreditkarte hervor, sagte augenzwinkernd zu mir: »Das ist eigentlich nicht meine. Ich hab sie ›gefunden‹. Aber sie wird´s tun!« Es klappte tatsächlich. In einer Zeit, als noch nicht jeder Bezahlvorgang online verfolgt wurde und man einer Kreditkarte noch vertraute, konnte man damit weit kommen.</p>
	<p>Der Wagen war ein alter Chevi, der mausgrau und unauffällig gewesen wäre, hätten da nicht auf der Motorhaube und den Türen die psychedelischen Airbrush-Malereien geleuchtet, die an ein Plattencover der texanischen Band <em>›13th Floor Elevators‹</em> aus den 60er Jahren erinnerten. Die Kunstwerke waren in die Jahre gekommen und platzten an allen Ecken und Kanten ab.<br />
Henry trug ein Hemd, bei dem einem vom Hinschauen schwindlig wurde, auch so ein psychedelisches verschlungenes Muster – so als ob das Hemd selbst sich gerade auf einem heftigen LSD-Trip befinden würde. Der Kragen aber war vornehm und viktorianisch, ein Stehkragen, wie er bei den Londoner Hippies der 60er Jahre beliebt war, besetzt mit goldenen Sternen. An den Kragen stießen die lockigen, ungewaschenen Haare, die genauso blond strahlten, wie der kleine, zurechtgestutzte Schnauzbart. Der ganze Rest von dem Kerl war ziemlich abgerissen. Die Jeans war so steif und abgewixt, dass man Angst hatte, sie würde zerbrechen, wenn er sich hinsetzte, und die überdimensionale Ray-Ban war am linken Scharnier mit einem gelben Tape zusammengeklebt.<br />
<span id="more-1788"></span><br />
So fuhren wir also die State Route 1 runter, Richtung L.A.. Mitte der 80er Jahre war das, und ich ein Teenager, gerade mal volljährig, auf meinem ersten Trip in die Staaten.<br />
<a href="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/state-route-250.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1825" title="state-route-250" src="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/state-route-250.jpg" alt="" width="250" height="334" /></a>Irgendwann hielt Henry spontan an der Steilküste an, ganz aufgeregt. »Sieh mal, die Kolonie von Seelöwen da unten, die muss ich mir unbedingt ansehen«. Die Felsen zur Rechten brachen jäh nach unten weg, zweihundertfünfzig Meter fast senkrecht in die Tiefe. »Bleib du im Wagen!« Er schnappte sich seine alte »deutsche« Kamera, wie er sie nannte, und begann, den steilen, felsigen Abhang hinabzuklettern. Für eine Weile geriet er ausser Sicht. Ich ging um den Wagen herum, schaute aufs Meer, und setzte mich dann ans Steuer. Der Schlüssel steckte. Einmal umdrehen, und die alte Schrottkiste würde sanft und langsam mit mir die Küstenstraße weitergleiten. Die geklaute Kreditkarte steckte im Handschuhfach. Dass ich noch keinen Führerschein hatte, störte mich weniger, mit der Automatik konnte ich allemal fahren. Fehlender Mumm oder Skrupel hielten mich zurück – oder beides. Und ich wartete brav, bis Henry, schnaufend, schwitzend und glücklich, wieder oben angekommen war. – Die restliche Fahrt verlief nicht ganz so entspannt, wie der Beginn, wahrscheinlich hatte ich Schuldgefühle, weil ich überhaupt so einen gemeinen Gedanken ins Kalkül gezogen hatte.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/738c04e2776049738a9dbd6e02a84ddb" alt="" width="1" height="1" /></p>
	<p>Später fand Henry einen neuen Gärtner-Job in einer Villen-Gegend abseits des Highways, und ich wurde an einer Kreuzung von Frank mit seinem alten Geländewagen aufgegabelt. Es war Abend, und er bot mir an, in seinem Holzhaus am See zu übernachten. Es versprach, ein netter Männerabend zu werden. Frank war auch ein Alt-Hippie, genau wie Henry. Er knackte gerade zwei Budweiser, und schickte sich an, ein wenig Weed auszugraben. Als die Tür aufflog, und Mona hereinkam. Sie trug ein blaues Business-Kostüm, eine schmale Perlenkette, hatte eine Figur wie Beyoncé und einen Mund wie Angelina Jolie. Recht bedacht, war sie die schönste Frau, die ich bis dahin in meinem Leben gesehen hatte. Sie war die Ehefrau des Hippies. Nun begann die Nacht erst richtig, aber das ist eine andere Geschichte &#8230;</p>
	<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3899102576/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=tundt-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3899102576" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-1830" title="Cover_hippies" src="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/Cover_hippies.jpg" alt="" width="250" height="297" /></a><strong>Das alles fiel mir wieder ein</strong>, als ich jetzt den unglaublichen Bildband »Hippies« der Rolf Heyne Collection durchblätterte. Dieser Band geht noch einmal 20 Jahre weiter zurück, in die Jahre 1965 bis 1971, zu den Ursprüngen der Hippie-Bewegung, während das, was mir in den 80ern begegnete, die letzten Überreste waren.<br />
Doch »Bildband« ist eigentlich nicht richtig. Der unglaublich detailversessene und fundierte Text von Barry Miles lässt erkennen, dass es aus heutiger Sicht eine Wissenschaft ist, die unterschiedlichen Strömungen, Nuancen, Philosophien und meinungsbildenden Gruppen, die in dieser bis heute stilprägenden Epoche diffundierten und wieder verschmolzen, zu sondieren, zu verorten und zu bewerten. Der Text erreicht also teilweise das Niveau einer wissenschaftlichen Analyse, während die psychedelischen Bilder schwerelos dazwischen hinschweben.<br />
Der Autor, <strong>Barry Miles</strong>, ist einer der profundesten Kenner der Szene. Er war, so fasst es der Klappentext zusammen, »als Mitgründer des legendären Londoner Buchladens ›Indica‹ und der ›International Times‹ eine zentrale Figur der Hippie-Bewegung und wirkte als britischer Verbindungsmann für US-Hippie-Größen wie Frank Zappa, Allen Ginsberg und The Fugs &#8230; Bei der bahnbrechenden ›All You Need Is Love-Livesendung der Beatles 1967 war er ebenso dabei wie beim Foto-Shooting für das Cover von ›Sgt. Peppers´s Lonely Hearts Club Band‹ ...«</p>
	<p>Die englische Originalausgabe erschien 2003 bei Cassell Illustrated und die <a href="http://www.collection-rolf-heyne.de/" target="_blank"><strong>Collection Rolf Heyne</strong></a>, bei der Qualität und Inhalt immer vor Kommerz geht, hat den Band dankenswerterweise hierzulande auf den Markt gebracht. Einen Teil der Übersetzungen übernahm übrigens der Münchner »Hippie-im-Geiste« und Literat <a href="http://www.michaelsailer.de/" target="_blank">Michael Sailer</a>. <strong>Ein exzellentes Buch, zum Anschauen und Lesen.</strong></p>
	<p><em>Hippies<br />
Barry Miles<br />
Collection Rolf Heyne (2. Auflage 2008)<br />
ISBN: 978-3899102574</em></p>
	<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=CD0547&#038;t=tundt-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=3899102576" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
<div class="zemanta-pixie" style="margin-top: 10px; height: 15px;"><a class="zemanta-pixie-a" title="Enhanced by Zemanta" href="http://www.zemanta.com/"><img class="zemanta-pixie-img" style="border: medium none; float: right;" src="http://img.zemanta.com/zemified_e.png?x-id=a8d863ea-8b5e-45f1-9e15-a3370cbeefb1" alt="Enhanced by Zemanta" /></a></div><br />
<em>Bildnachweise:</em><br />
<em>[1] Plattencover, verlinkt zu amazon.de </em><br />
<em>[2] State Route One-Panorama, CC-Lizenz, Autor Tewy, Wiki-Commons</em><br />
<em>[3] Buchcover, verlinkt zu amazon.de</em></p>

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		<title>Landkarte: Staatsverschuldung der EU-Länder [in Prozent am Bruttoinlandsprodukt]</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2011/07/landkarte-staatsverschuldung-der-eu-lander/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 12:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Staatsverschuldung der EU-Länder [in % des BIP]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><script type='text/javascript' src='http://www.stepmap.de/js/stepmapexport.js'></script><br />
<div style='height:625px;'><div style='position:absolute;'><img src='http://www.stepmap.de/getmapimg.php?id=158258&#38;w=500&#38;m=2' width='500' border='0' alt='FOCUS: Verschuldungsgrad europäischer Länder' usemap='#stepmapexportimg158258_500' /><br />
Zur Verfügung gestellt von <a href='http://www.stepmap.de' target='_blank'>stepmap.de</a><br />
 <map name='stepmapexportimg158258_500'><area shape='rect' coords='391,593,492,617' href='http://www.stepmap.de' alt='StepMap' title='StepMap' target='_blank' /> <script type='text/javascript' src='http://www.stepmap.de/getmapjs2.php?id=158258&#38;w=500'></script> <area shape='rect' coords='0,0,500,500' href='http://www.stepmap.de/karte/focus-verschuldungsgrad-europaeischer-laender-158258' alt='FOCUS: Verschuldungsgrad europäischer Länder' title='FOCUS: Verschuldungsgrad europäischer Länder' target='_blank' /></map></div></div><br />
<br />
</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Der Guttenberg-Bericht der Uni Bayreuth zum Download</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2011/05/der-guttenberg-bericht-der-uni-bayreuth-zum-download/</link>
		<comments>http://www.textundtext.de/2011/05/der-guttenberg-bericht-der-uni-bayreuth-zum-download/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 14:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kommission »Selbstkontrolle in der Wissenschaft« der Universität Bayreuth
hat ihren Abschlussbericht in der Sache Guttenberg vorgelegt.
➙ hier Downloaden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>... Die Kommission »Selbstkontrolle in der Wissenschaft« der Universität Bayreuth hat ihren Abschlussbericht in der Sache Guttenberg vorgelegt.</p>
	<p><em>Kommentar dazu folgt &#8230;</em></p>
	<p>➙ <a href="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/Guttenberg_Abschlussbericht.pdf">Guttenberg-Abschlussbericht, hier downloaden [PDF]</a><br />
➙ <a href="http://www.textundtext.de/2011/02/das-akribische-muhevolle-plagiat-des-karl-theodor-zu-guttenberg/">oder dies hier lesen</a></p>

 ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere tägliche Zäsur gib uns heute und vergib uns unsere Schuld &#8230;</title>
		<link>http://www.textundtext.de/2011/03/unsere-tagliche-%c2%bbzasur%c2%ab-gib-uns-heute-und-vergib-uns-unsere-schuld/</link>
		<comments>http://www.textundtext.de/2011/03/unsere-tagliche-%c2%bbzasur%c2%ab-gib-uns-heute-und-vergib-uns-unsere-schuld/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 12:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>autor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Übers Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kerner]]></category>
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		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[Plasberg]]></category>
		<category><![CDATA[tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[tagesthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Will]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textundtext.de/?p=1737</guid>
		<description><![CDATA[So viel »Zäsur« wie heute war noch nie: Gestern abend dreimal in der Tagesschau, später bei »Maischberger« gefühlte 56 mal. »Zäsur« ist das Modewort des Horrors, aber auch des Wechsels.

Angela Merkel, die Chefin aller braven Nachplapperer fing damit an. Sie bezeichnete vor der Bundespressekonferenz die Katastrophe in Japan, das Mega-Erdbeben, den Tsunami und den daraus folgenden GAU im Atomkraftwerk als »Zäsur«, wirklich zu recht. Seitdem aber, knapp drei Wochen sind vergangen, hat sich das Wort selbständig gemacht, und penetriert uns, wo es kann. Das zeigt vor allem, wie leicht man Medien mit Begriffen »impfen« kann, seien sie nun angebracht wie in diesem Fall, oder schamlose Euphemismen, was weit häufiger geschieht.

Die Zäsur findet inzwischen überall statt:
• Der SuperGAU: eine Zäsur
• Die Atom-Wende-Wende: eine Zäsur
• Der erste grüne Ministerpräsident: eine Zäsur
• Die deutsche Enthaltung bei der Libyen-Abstimmung der UNO: eine Zäsur
• Euro-»Finanzausgleich«: eine Zäsur
• Rückwirkend sogar Guttenberg, und seine Lügen vor dem Bundestag: eine Zäsur
... und so weiter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.textundtext.de/kontakt/" target="_self">(armin fischer/t&#038;t)</a><br />
<strong>So viel »Zäsur« wie heute war noch nie:</strong> Gestern abend dreimal in der Tagesschau, später bei »Maischberger« gefühlte 56 mal. »Zäsur« ist das Modewort des Horrors, aber auch des Wechsels.</p>
	<p><strong>Angela Merkel, die Chefin aller braven Nachplapperer</strong> fing damit an. Sie bezeichnete vor der Bundespressekonferenz die Katastrophe in Japan, das Mega-Erdbeben, den Tsunami und den daraus folgenden GAU im Atomkraftwerk als »Zäsur«, wirklich zu recht. Seitdem aber, knapp drei Wochen sind vergangen, hat sich das Wort selbständig gemacht, und penetriert uns, wo es kann. Das zeigt vor allem, wie leicht man Medien mit Begriffen »impfen« kann, seien sie nun angebracht wie in diesem Fall, oder schamlose Euphemismen, was weit häufiger geschieht.</p>
	<p><strong>Die Zäsur findet inzwischen überall statt:</strong><br />
• Die Atom-Wende: eine Zäsur<br />
• Der SuperGAU: eine Zäsur<br />
• Die Atom-Wende-Wende: eine Zäsur<br />
• Der erste grüne Ministerpräsident: eine Zäsur<br />
• Die deutsche Enthaltung bei der Libyen-Abstimmung der UNO: eine Zäsur<br />
• Euro-»Finanzausgleich«: eine Zäsur<br />
• Rückwirkend sogar Guttenberg, und seine Lügen vor dem Bundestag: eine Zäsur<br />
... und so weiter<br />
<span id="more-1737"></span><br />
<strong>Die Follower der »Zäsur«:</strong> Jeder, der einen Stift halten und ein paar Worte in die Kamera lispeln kann: Will, Maischberger, Plasberg, Miosga, vermutlich auch Lanz und Kerner (nicht gesehen), das gesamte ZDF-Nachrichtenteam ebenso, die ganzen Nachrichten-Einpeitscher bei n24, ntv und phoenix natürlich auch. Und selbstverständlich jeder Politiker, der sein Gesicht in eine Kamera halten darf, im gesamten Farbspektrum von Claudia Roth bis Horst Seehofer. Nie waren sie so einig, wie bei der »Zäsur«.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/8c96f35812184b71b306469b12ec69da" width="1" height="1" alt=""></p>
	<p>Dabei kann ich mir vorstellen, dass einige einfacher gestrickte Zeitgenossen (Medienvertreter nicht ausgenommen) Merkels Wort ganz anders verstanden haben: »Ja, genau, ein wenig Zensur muss schon sein, heutzutage, bei so einer kritischen Lage. Da kann man die Infos nicht alle rausgeben und muss die Medien ein wenig an die Kandare nehmen. Genau, Zensur, wie das die Ungarn jetzt eingeführt haben. Die Japaner machen es ja mit ihrer Informationspolitik sowieso. Jepp, genau!«</p>
	<p>Was, in Gottes Namen, wollen die Verbreiter der Zäsur uns eigentlich mitteilen? Dass sie alle das Latinum haben [zumindeste das Kleine], (haben sie nicht), dass sie verstehen, was sie sagen und schreiben (tun sie nicht), dass sie einfach nachplappern, was alle plappern (am ehesten das).</p>
	<p><strong>Meine Bitte an die Redaktion der tagesschau:</strong> Das Wort »Zäsur« auf den Index, bitte! Warum? Es hat einen hohen Nachplapper-Faktor, oder mit anderen Worten einen hohen Guttenberg-Index [Zur Erklärung: Je höher der Guttenberg-Index, umso weniger eigene Gedanken; Guttenberg Index 100 = Null eigene Gedanken, Vollplagiat].</p>
	<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%A4sur" target="_blank">Zäsur</a>, man kann sie auch mit schlichten Worten benennen: Ein Schnitt, Einschnitt, eine weitreichende (gedankliche) Veränderung. Amen.</p>

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		<title>Phoenix-Doku »Das verdrängte Risiko«</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 10:35:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>

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		<description><![CDATA[Phoenix-Doku »Das verdraengte Risiko«: Selbst nach dem Unglück in Japan bekennen sich Regierungschefs in aller Welt zu ihren Atomkraftwerken und – teils heftig umstrittenen – Neubauprojekten. Ein großes Geschäft, von dem auch die deutsche Nuklearbranche stark profitiert. [...] “Wir sehen die Vorteile der Kernenergie, die CO2-freien Strom erzeugen, und dass wir auf einem wettbewerbsfähigen Kostenniveau sind und einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können”, erklärt Ralf Güldner auch nach dem Unglück im Interview und warnt vor einem deutschen Alleingang in der Atompolitik.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>Draufklicken zum Abspielen</em><br />
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko#/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko"><img class="alignleft size-full wp-image-1718" title="tt_Das_verdrängte_Risiko_500" src="http://www.textundtext.de/wp-content/uploads/tt_Das_verdrängte_Risiko_500.jpg" alt="" width="500" height="274" /></a><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko#/beitrag/video/1287058/Das-verdraengte-Risiko">Phoenix-Doku »Das verdrängte Risiko«</a></p>
	<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E02AA44CC26634CBDB7322680CADEA714~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><em>Sehr gut: Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds, von Frank Schirrmacher</em></a></p>
	<p><a href="http://www.netzpolitik.org/2011/tv-tipps-risiko-atomkraft-ndr-das-verdrangte-risiko-zdf/" target="_blank"><em>mehr Infos</em></a></p>

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