BÜCHER zum Thema LIEBE
Wer bin ich, und wenn ja, was lese ich über die Liebe?
(armin fischer/t&t)
Wer sich mit der Liebe und ihren komplexen Nebenphänomenen beschäftigt, kommt zur Zeit an einem Buch kaum vorbei: Richard David Prechts Bestseller „Liebe - ein unordentliches Gefühl". Also landete das Liebes-Epos schließlich auch auf meinem Schreibtisch. Und beim Lesen stellte sich dann bei mir tatsächlich ein verwirrendes, unordentliches Gefühl ein. Allerdings nicht so, wie es der Buchtitel meint. Erst nach der Lektüre eines weit besseren Buches eines anderen Autors wurde mir klar, warum: Prechts Buch ist wie ein aus Hecken geschnittenes Labyrinth mit Verwirr-Garantie: Gelegentlich sieht man den Kopf des Autors an einer Stelle herausragen und er ruft: „Hier ist die Wahrheit". Kämpft man sich dann mühsam zu dem Punkt vor, hat sich Precht schon wieder aus dem Staub gemacht, reckt den Kopf anderswo übers Gestrüpp und ruft: „Ätsch, war nicht so gemeint. Hier ist die Wahrheit." So gehts fort und fort und man wird vom Autor durchs Buch gelockt und getrieben, von einer Schein-Erkenntnis zur nächsten. mehr »
VERFÜHRUNG KLASSISCH
Flirt-Wissen | Der Liebesbrief - durch keine Email zu ersetzen
(armin fischer/t&t)
Ja, ich weiß, ich befinde mich hier auf einer Website, die in der virtuellen Welt verankert ist. Von gesichtslosen Servern gehostet, von undurchschaubaren Stromkreisen gepowert. Gerade deshalb aber will ich an ein Stück Liebeskultur erinnern, das ohne Touchpad, Smartphone und Email funktioniert: Der Liebesbrief.
Ein Liebesbrief ist, im gelungenen Fall, eine literarische Kunstform. Die Besonderheit: er wendet sich üblicherweise nur an einen einzigen Menschen. Dennoch kann mehr Gefühl drinstecken, als in einem 1000-Seiten-Roman, der auf der Bestsellerliste steht. Und das wirft die Angebetete (oder den Begehrten) einfach um. Das war zu Zeiten des ersten Liebesbrief-Ghostwriters Cyrano de Bergerac nicht anders, als heute. mehr »
DATING
Achtung, Herzklopfen!!
(armin fischer/t&t)
Online-Dating Plattformen boomen ohne Ende, und ich freue mich, dass eine der jüngsten, frischesten und coolsten mich als Experten engagiert hat: neu.de. Ab sofort können Sie meine Tipps und Studienergebnisse ;) also auch auf dem brandneuen blog herzklopfen.neu.de lesen.
Und jetzt, auf die Plätze, fertig ... Herzklopfen ...
LIEBE
Fünf populäre Irrtümer über die Liebe
(armin fischer/t&t)
Irrtum Nummer 1: Wahre Liebe hält ewig
Ein verbreiteter Irrglaube: Wenn es nicht gehalten hat, dann war es keine wahre, keine echte Liebe. Doch, das war es. Sonst hättet ihr es wahrscheinlich gar nicht bis ins Bett geschafft, oder jedenfalls nicht mehr als einmal. Es gibt keine größere oder kleinere Liebe - es gibt nur die Liebe. Und wenn sie uns packt, dann ist es für den Moment der richtige Partner. Wie lange dieser Moment andauert, steht auf einem ganz anderen Blatt. mehr »
GESUNDHEIT & SEX
Warum Sex am Nachmittag gut ist
(armin fischer /t&t)
„Mens sana in corpore sano" -- sagt man, also: „In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.
Zwar hatte der römische Dichter Juvenal etwas anderes im Sinne, als er dies formulierte, (siehe Wikipedia) - doch es trifft zweifellos zu. Jeder weiß, dass eine halbe Stunde Joggen gleich um 7 Uhr morgens, die beste Möglichkeit ist, um den Körper in Schwung zu bringen und dem Gehirn eine Sauerstoff-Spritze zu verpassen. Oder Schwimmen. Gerade Office-Menschen, die fast den ganzen Tag vor dem Computer zubringen, spüren es deutlich, wie positiv sich Bewegung und frische Luft auf das Konzentrations- und Leistungsvermögen auswirken.
Viele von uns haben „den Draht" zu ihrem Körper verloren. Zwar ist er das Gefäß, das uns beherbergt, die unendlich geduldige und zuverlässige Maschine, die uns herumträgt - aber wir beachten ihn nicht. Wir sind es gewohnt, unser Gehirn, unseren Geist als das „ICH" anzusehen, als unseren Kern, unsere Schalt- und Steuerzentrale. Wir sind Gehirnmenschen geworden.
Aber unser Körper ist mehr, als ein Werkzeug. Er ist das „Ich". In jeder Sehne, in jeder Körperzelle und in jedem Blutkörperchen steckt auch unser Geist, unser Bewusstsein und unsere Seele. Es ist ein Wechselspiel zwischen Materie (Körper) und Geist (Gehirn). mehr »
IMPLIZITE WÜNSCHE
Das wissende Ich in Dir
Ein befreundeter Psychologe sagte neulich, dass viele Menschen heutzutage die Fähigkeit zur reflektierten, besonnenen Kommunikation verloren haben. Grund: Sie seien zu sehr in Ihren eigenen Problemen verhaftet. Das führt dazu, dass die ichbezogenen Wertungen, Kränkungen, Urteile jedem fremden Thema übergestülpt werden - alles wird verzerrt.
Grund für diese Störung ist häufig ein fehlender Selbstkontakt. Sehr vielen Menschen gelingt es nicht, die eigenen impliziten Wünsche zu erkennen und ihnen zu folgen. Und das ist in der Tat auch nicht ganz einfach, wie Motivationpsychologen und Hirnforscher herausgefunden und in die neue Theorie der Selbstkongruenz gepackt haben.
Implizite Wünsche sind archaisch
Die impliziten Wünsche sind - wie der Name schon sagt - nicht offensichtlich, sondern in tieferen Schichten unseres Selbst verborgen. Sie stammen aus der Kindheit, schon aus Babytagen, und vielleicht sogar aus der Zeit vor unserer Geburt: Als genetische Codes haben sie sich in unser Erbmaterial eingeschlichen und repräsentieren archaische Begierden, Triebe und Wünsche.
Seine versteckten Wünsche zu erkennen, ist nicht so einfach, denn sie sind von Tausend anderen rationalen Dingen überlagert, und wenn wir uns befragen, in uns hineinhorchen, werden wir an diesem Schutzwall des Rationalen hängenbleiben und selten zum wahren Kern durchdringen. mehr »
PROBLEME IN BEZIEHUNGEN
'Du verstehst mich einfach nicht!'
Für viele Probleme in Beziehungen gilt: Was sich für den einen Partner als „Störung" bemerkbar macht, kann durch simples „Normalverhalten" des anderen Partners ausgelöst werden. Meist hat das nichts mit Boshaftigkeit zu tun, sondern mit aneinander Vorbeireden.
Aber es gibt auch Störungen, die durchaus etwas mit Gemeinheit, Unfähigkeit oder Dummheit zu tun haben. Dennoch macht es wenig Sinn, dabei von „Schuld" zu reden, denn oft lässt sich nicht einmal feststellen, wo die Ursache war, auf Seiten des Mannes oder auf Seiten der Frau. Was ein Partner als Störung deutet, ist für den anderen oft nichts weiter als der Beginn der Auflösung der Beziehung. Im Zentrum stehen dann nicht mehr sexuelle Attraktion und das Werben umeinander, sondern Manipulation und Lügen. Nicht selten geht dieser Prozess nur von einem der beiden Partner aus, der andere ist ihm mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. In so einer Krise lässt sich auch kaum noch etwas in Worte fassen. Je bemühter man versucht, etwas zu retten, umso vergeblicher ist es meist.
Die im folgenden genannten „Störungen" können dagegen eher temporärer Natur sein, sodass Sie (gemeinsam) Chancen haben, der Beziehung neues Leben einzuhauchen und das Feuer anzufachen:
Sie reizt mich sexuell nicht mehr
Nach einer Weile des Zusammenlebens ist es normal, dass das sexuelle Interesse nachlässt. Monogame Beziehungen tendieren zur Nützlichkeit. Man „missbraucht" den Partner für alle möglichen Sachen: Einkaufstüten-Träger, Putzhilfe, Chauffeur, Köchin, Geschäftspartner, Bankberater undsoweiter. Wenn Sie das sexuelle Feuer erhalten wollen, müssen Sie die nivellierende Dynamik der monogamen Mann-Frau-Beziehung kennen und brechen... mehr »
PARTNERSCHAFT HEUTE
Monogamie, moderne Harems oder Singledasein
Partnerschaften sind heute stärkeren Belastungen ausgesetzt denn je. Die Gründe sind vielfältig: zu hohe Ansprüche, keine verbindlichen Regeln, berufliche Belastung von Mann und Frau gleichermaßen. Keine äußeren Normen und Zwänge mehr, eine kränkelnde Beziehung zu „retten" und einen Neuanfang zu versuchen. Die Trennungstendenz steigt also.
Die Brüchigkeit der monogamen Zweierbeziehung reaktiviert unerwartet ganz neue Konstellationen, das zeigen auch Statistiken: Plötzlich gibt es Männer, die (wie in archaischen Zeiten) ganz viele Frauen haben - eine Wiedereinführung des Harems in postemanzipierter Zeit. Auf der anderen Seite gibt es Männer, und das ist wohl die Mehrzahl, die plötzlich überhaupt keine Frau mehr abkriegen. Ich will Ihnen helfen, zu den Gewinnern zu gehören.
Damit Frau und Mann zusammenkommen (und -bleiben), spielen sie heute wie eh und je das archaische „Spiel" der Verführung. Des Nehmens und Genommenwerdens, des Forderns und des sich Hingebens. Beide Geschlechter haben dafür im Lauf ihrer Entwicklung ein ausgefeiltes Instrumentarium entwickelt - und sie setzen es, wenn es darauf ankommt, mit aller Macht ihrer Urinstinkte ein, oft ohne sich dessen bewusst zu sein.
Zwei Wahrheiten: Frauen sehnen sich, daran hat sich nichts geändert, nach starken, tatkräftigen Männern. Und zweitens: Auch eine langdauernde Beziehung funktioniert nach den gleichen Regeln wie eine Verführung. Wir geben ihr nur ab einem bestimmten Punkt einen anderen Namen. Nur wenn Sie es schaffen, die Funken sprühen zu lassen wie zu Beginn Ihrer Beziehung, kann Ihre Partnerschaft eine dauerhaft beglückende und sexuell erfüllte sein. mehr »
PARTNERBINDUNG
Weibliche Strategien, Selektion & Betaisierung
Lebenslange Partnerschaften waren von der Natur nicht vorgesehen - aber die Frau musste den Mann zumindest solange an sich binden, bis sie die Schwangerschaft überstanden hatte und das Kind ein gewisses Alter hatte. (Auch heute trennen sich die meisten Paare, wenn die Kinder zwischen fünf und zehn Jahre alt sind).
Beide, Frauen und Männer, entwickelten dabei im Lauf der Entwicklung ihr eigenes Instrumentarium, ihre eigenen Methoden der Partnerselektion und -bindung. Viele der Unterschiede zwischen Mann und Frau lassen sich ursprünglich auf die unterschiedliche Ausgangsposition bei der Partnerfindung zurückführen. Andere sind sozusagen Nebenbei-Produkte und kommen uns heute seltsam (vielleicht sogar unnötig) vor. Die alte Streitfrage aber, wie viel denn nun davon tatsächlich genetisch bedingt sei oder ob es nicht Sozialisation und Erziehung ist, die Männer und Frauen unterscheidet, ist unnötig. Denn beide Faktoren greifen von Anbeginn ineinander und beeinflussen sich gegenseitig.
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ZUR SACHE KOMMEN
Guter Sex ist eine Frage der Einstellung, nicht der Stellung
Frauen sind darauf programmiert, auszuwählen und nach zahlreichen Tests mit dem richtigen Partner Sex zu haben.
Eine Frau, die sexuell entfesselt ist, entfaltet gewaltige Energien - für unerfahrene Männer manchmal sogar ein Schock. Allerdings: Die weibliche Sexualität prescht nicht so sehr nach vorne, wie die des Mannes, sie ist reaktiver und abwartender. Das hat evolutionsbiologisch mit der auswählenden Rolle der Frau bei der Partnerfindung zu tun. Eine Frau konnte es sich niemals leisten, ihren sexuellen Wünschen ungebremst zu folgen. Sie ist darauf programmiert, auszuwählen, zu selektieren, nach zahlreichen „Tests" den richtigen Partner (mit den besten Genen) herauszufinden und mit ihm Sex zu haben. Sie ist nicht darauf programmiert, mit dem ersten besten, der ihr über den Weg läuft, Sex zu haben, selbst, wenn er ihr gefällt. (Obendrauf kommen gesellschaftliche Normen. „Man tut das einfach nicht...)
Das Geheimnis eines guten Verführers ist es, die genetische Programmierung und die gesellschaftlichen Normen da zu überlisten, wo es nötig ist (und zwar gemeinsam mit der Frau. Sie will das, unausgesprochen, auch.), und für sich arbeiten zu lassen, wo es möglich ist.
Schaffen Sie den richtigen Rahmen
Wenn Sie Ihre Partnerin schon eine Weile kennen, kann es schön sein, einmal schnell, direkt und unmittelbar zur Sache zu kommen. Auch viele Frauen lieben das. Bei einer ganz neuen Bekanntschaft sieht das natürlich etwas anders aus. Da gehen wir das Ganze gepflegt und romantisch an. Das, was man etwas altbacken „Vorspiel" nennt. Aber nicht missverstehen: „In Stimmung kommen" ist für jede Frau Grundvoraussetzung für Sex. (Nur: bei einer Partnerin, die Sie gut kennen, lässt sich das manchmal in ein paar Sekunden oder Minuten erreichen)... mehr »



