REISE
Die schönsten Städte der Welt, Version 2009
(armin fischer/t&t)
Was sind die schönsten Städte der Welt? Eine Frage, die nicht wirklich zu beantworten ist, denn de gustibus disputandum non est: Über Geschmack lässt sich nicht (oder ganz trefflich) streiten. Fragt man einen Wuppertaler nach der schönsten Stadt der Welt, bekommt man sicher eine andere Antwort ( 'Wuppertal' ), als wenn man einen Hawaiianer um seine Meinung bittet (vielleicht: 'Kailuha-Kona' ).
Dennoch macht sich das US-Reisemagazin Travel and Leisure jedes Jahr die Mühe, die schönste Stadt der Welt ausfindig zu machen. Und das sind sie: mehr »
PLACES TO STAY
Bali -- from 10 up to 1500 Euros per night
(armin fischer/t&t)
Bali is an island of huge differences, you can experience the waves of the ocean as well as the peaks of the mountains, the sources of the rich Balinese culture as well as the adventures of river rafting or bungee jumping. And one million things more. But you can experience the diversity of Bali in an second way too: by choosing your accomodation. You can spend your nights in luxury palace-like hotels as well as in small low-budget losmen. The range you pay per night can be between 1500 Euro and 10 Euro per night. Both can be an unforgettable experience.
(all pictures: Four Seasons Resort Bali; armin fischer/t&t)
Here i show you two of my favourite stops in Bali, both are unique. mehr »
KILIMANDSCHARO BASICS
Kilimandscharo: eine Trekking-Tour auf der Spur des Leoparden
(armin fischer /t&t)
„Der Kilimandscharo ist ein schneebedeckter Berg von sechstausend Meter Höhe und gilt als der höchste Berg Afrikas. Der westliche Gipfel heißt bei den Massai 'Ngája Ngai', das Haus Gottes. Dicht unter dem westlichen Gipfel liegt das ausgedörrte und gefrorene Gerippe eines Leoparden. Niemand weiß, was der Leopard in jener Höhe suchte." Mit diesen schlichten und magischen Worten beginnt Hemingway seine Erzählung „Schnee auf dem Kilimandscharo". mehr »
Foto des Monats: MÄRZ 09
Surfer-Girl & Monkey
März 2009: The Beauty & the Monkey. Ein Bild wie aus einem Fotoshooting - aber es ist eine ganz normale Alltagsszene am Strand von Legian, Bali. (foto: t&t /maria salean)
REISE
Die magischen 10: Die schönsten Städte der Welt 2008
(armin fischer /t&t)
Die Leser des US-Reisemagazin "Travel + Leisure" dürfen einmal im Jahr die zehn schönsten Städte der Welt wählen. Hier das aktuelle Ranking für 2008. Zwar aus den Augen eines typischen US-Bürgers, trotzdem aber recht aufschlussreich. Und mit Obama sind die USA ja ohnehin etwas - sagen wir - "weltoffener" geworden.
REISEN & MEER
Von Stiefeln und Surfbrettern
Ich war noch Student, als ich mir eines Tages neue teure Wanderstiefel gönnte, sie waren sehr teuer damals, von der Marke Lowa, und so bequem und komfortabel, dass ich sie am liebsten nie wieder ausgezogen hätte. Diese Schuhe begleiteten mich dann 15 Jahre. Irgendwann fing ich an, mit einem Stift die Reiseziele auf das Wildleder der Schuhe zu schreiben - so wie andere ihre Koffer mit exotischen Aufklebern bekleben.
Es fing mit Europa an: Frankreich, Holland, Luxemburg, Belgien, England, Schottland, Wales, Schweden, Dänemark, Spanien, Italien, Sardinien, Korsika, Griechenland, Kreta, Türkei, Jugoslawien, Ungarn, Österreich, undsoweiter stand dann auf den Schuhen. Dann ging es weiter: Kanada, USA, Peru, Bolivien wurden als nächste Ziele verewigt. Währenddessen verblassten die ersten Wegmarken und waren nicht mehr lesbar. Und irgendwann hörte ich auf, die Stiefel zu „tunen" und das schöne, nach Jahren immer noch edle Leder zeigte sich wieder.
Machu Picchu, Peru
Die Stiefel blieben mein Untersatz, auf Lanzarote, Malta, Gozo, Mallorca, Ibiza, in Tunesien und Ägypten. Und dann Asien: Hongkong, Thailand, Singapur, Malaysia, Indonesien, Bali, Lombok. Und schließlich weiter: Australien, Neuseeland - und Samoa, die Südsee.
Es gab drei Ziele, bei denen ich das Gefühl hatte, ich sei „angekommen": Bali, Sydney und Samoa. Leider sind ausgerechnet diese meine Lieblings-Reiseziele eine ganze Ecke entfernt. So bin ich im Lauf der Jahre zum Dauer- und Fernreisenden geworden. Als Journalist habe ich auch viele Reiseberichte geschrieben, einige finden Sie unter der Rubrik „Spezielle Texte". Und ich habe auch in ausländischen Zeitungen veröffentlicht: den „Reichweiten-Rekord" hält ein Artikel in der samoanischen Zeitung „Newsline".
Die Reisen führten mich (fast) immer ans Meer. Auf Bali saß ich in einem Häuschen nah beim Strand und schrieb einen Artikel für das neugegründete deutsche Magazin mare. Und hier entdeckte ich auch eine neue Leidenschaft: Wellenreiten. Ein Sport, der den ganzen Körper, den ganzen Mann, fordert. Wenn sich eine mächtige Welle nähert, gibt es kein Zögern: entweder man weicht ihr aus, oder man nimmt sie, reitet sie ab. Wer aber anfängt zu paddeln, um auf die Welle zu kommen, und sich auf halben Weg umentscheidet, weil er Angst bekommt, wird 3 Meter unter Wasser gedrückt, durchgespült und durchgeschüttelt. Keuchend und schnaufend taucht man auf - und dann bricht schon die nächste Welle über einen herein.
Manche Surfer sind immer am richtigen Platz und gleiten souverän dahin, andere sind immer deplaziert und werden durchgeschüttelt - es ist wie im richtigen Leben.
Armin Fischer, 2008



