Whiskey, Gin & Co.

(ajf) Der Erfindergeist der Menschheit war wohl auf keinem anderen Gebiet so kreativ, wie bei der Suche und Erzeugung neuer prozenthaltiger Getränke. Und zwar überall auf dem Globus, und zu allen Zeiten. Als Folge ist es eine kleine Wissenschaft, all die Branntweine und Liköre, die es gibt, auseinanderzuhalten. Und erst recht: fachgerecht zu vermixen, als Cocktail nämlich.

Branntweine lassen sich aus vielem herstellen: Äpfel, Kirschen, Birnen, Trauben, genauso wie aus Zuckerrüben, Reis und Kartoffeln, Gerstenmalz, Roggen oder Weizen. Den Bewohnern der britischen Inseln scheint es in früheren Zeiten bei Regenwetter ohne TV und Internet oft langweilig gewesen zu sein, denn ihnen verdanken wir zwei Klassiker: Der eine ist ein Getreidebranntwein, der andere beruht auf einem Destillat der Wacholderbeere. Die Rede ist – Sie wissen es hoffentlich schon – von Whisky und Gin. Zwei weitere Klassiker sind Wodka und Rum.

Diese vier geradlinigen und ehrlichen Spirituosen lassen sich pur (bzw. auf Eis) genießen. Wenn Sie schon einmal in Moskau waren, wissen Sie es: Wodka trinkt man wie Wasser in Wassergläsern weg. Und Paul Newman als ›Brick‹ in ›Die Katze auf dem heißen Blechdach‹ hatte ebenfalls keine Zeit, sich Cocktails zu mixen. Da war nur Whisky pur, sonst nichts.

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Capri: Der romantischste Ort Europas

Aus dem Buch ›Alles, was ein Mann tun muss

(ajf) Was ist eigentlich der romantischste Ort Europas? Sicher gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort. Vielleicht ist es die Buche am Waldrand, in die Sie Ihr erstes Herz schnitzten, vielleicht ist es die kleine Gasse in der Wiener Altstadt, in der Sie Ihre Liebste zum ersten Mal küssten, vielleicht aber auch der Fußballplatz, auf dem Sie als umjubelter Torschützenkönig Triumphe feierten. Geht man aber nach dem Klischee, so gibt es durchaus einen eindeutigen Romantik-Oberschnulzenort. Er liegt, wie sollte es anders sein, in Italien. Vielleicht kommen Sie bei diesem Liedanfang auf die richtige Spur: »Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt, und vom Himmel die bleiche Sichel des Mondes blinkt, zieh´n die Fischer mit ihren Booten aufs Meer hinaus, und sie legen in weitem Bogen die Netze aus …«

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Sonnenfinsternis: Der jüngste Tag, revisable

Aus dem Buch ›Alles, was ein Mann tun muss

(ajf) Der jüngste Tag, revisable
Ich weiß nicht, was Sie am 11. August 1999 gemacht haben. Ich war am Strand einer Insel im Indischen Ozean und habe mich zum ersten Mal geärgert, dass ich nicht in Europa bin. An diesem Tag war nämlich über Süddeutschland und meiner Heimatstadt München eine totale Sonnen­finsternis zu sehen. Ein Ereignis, das nicht sehr häufig vorkommt: Nur etwa alle 375 Jahre wird ein und derselbe Ort auf der Erdoberfläche im Durchschnitt Schauplatz dieses kosmischen Spektakels.

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