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Fritzl-Prozess droht zur Farce zu werden, St. Pölten

Eine Staatsanwältin, die zu Beginn des Prozesses die Geschworenen an einer Pappschachtel riechen lässt. um zu demonstrieren, wie modrig es in dem Kellerverlies war. Ein eingebildeter Verteidiger, der die meiste Zeit dazu nutzt, um über sich selbst und die Drohungen, die er erhalten hat, zu reden. Eine Richterin, der es in erster Linie darauf ankommt, herauszustellen, dass der Fall Fritzl ein "Einzelfall" sei, der nichts mir der Region St. Pölten zu tun hätte. - Der Prozess gegen Joseph Fritzl in droht zur Farce zu werden. - Fritzls selbst hielt sich am ersten Prozesstag im Wortsinn bedeckt, mit einem Aktenordner nämlich, den er vors Gesicht hielt. Zu vermuten ist aber, dass er dies nicht aus Scham tat, sondern um zu verhindern, dass Fotos entstehen, die vermarktet werden, ohne dass er einen Gewinn davon hat. **Stern-Reporter** hatten herausgefunden, dass Fritzl offenbar schon aus dem Gefängnis heraus versucht hat, über einen Mittelsmann seine Verhörprotokolle an britische Boulevardmedien meistbietend zu verkaufen. Angeblich, um mit dem Geld die Familie zu unterstützen. Einem Bekannten soll er laut _Stern_ gesagt haben: "Die schreiben alles an mir vorbei, aber ich bin der Hauptakteur. Dass andere damit Geld machen, indem sie mich nutzen, geht nicht. Da wäre mir viel mehr geholfen, wenn ich der Familie etwas geben kann".
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