(armin fischer/t&t)
Die ganze Aufregung um Thilo Sarrazins Buch habe ich aus der Distanz verfolgt (wegen Urlaubs), aber so einige Diskussionsfetzen sind doch zu mir durchgedrungen. Zum Beispiel habe ich das Gefühl, dass man das Wort ‘Gen’ in Deutschland nur mit äusserster Vorsicht gebrauchen darf, insbesondere im Zusammenhang mit Eigenschaften bestimmter Volksstämme oder Gruppen. Mir kommt das vor, als würde man mit der Leugnung von Genen hinter das wissenschaftliche Zeitalter zurückfallen. Jedoch: Natürlich haben bestimmte Teilpopulationen der Menschheit ‘gemeinsame Gene’. Und jeder, der Sarrazin aus dieser Aussage einen Strick drehen will, outet sich als Empörungskasperl. Z.B. dass die Schwarzen schwarz sind und die Chinesen mandelförmige Augen haben, liegt nicht an Erziehung, Umwelteinflüssen, Schönheitsoperationen oder Sonneneinstrahlung, sondern wird durch Gene vererbt. Das betrifft sowohl körperliche als auch psychische Eigenschaften der Menschen. Wir sind nicht ‘alle gleich’ – um das festzustellen, brauchen wir nur in den Spiegel zu schauen.

Auch Männer und Frauen sind übrigens nicht ‘gleich’. Obwohl es eine Platitüde ist und für jeden erkennbar, dass Männlein und Weiblein unterschiedlich sind, gibt es eine lange Tradition in der Emanzipationsbewegung, die ‘Anti-Biologistinnen’, die dies auzuwischen versuchten. Ihre These: Sämtliche Unterschiede zwischen Mann und Frau sind nur kulturell bedingt bzw. anerzogen, oder erfolgen durch Prägung des Kindes in den ersten paar Lebensjahren. […] Ganzen Artikel hier lesen

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z.B.: Die Eilige Schrift Zwölf unangenehme Thesen zur Katholischen Kirche im Jahre 2012. – Die Katholische Kirche befindet sich auf einem Parforceritt zurück ins Mittelalter … und viele spielen eine beklagenswerte Rolle, wenn es um die Volksverdummung im Interesse der Kirche geht. Kritische Stimmen sind kaum zu hören, man ist viel lieber happy im Papst-Wahn.

z.B.: Die Wissenschaft des Reichwerdens.

Im Jahr 2006 schoss ein Buch fulminant in den Bestsellerlisten nach oben: »The Secret«, das Geheimnis, von Rhonda Byrne, einer australischen Autorin und TV-Produzentin. Als eine ihrer maßgeblichen Quellen nannte Byrne in einem Interview Wallace Delois Wattles mit seiner »Wissenschaft des Reichwerdens«. Dieses Buch ist bis heute der am klarsten formulierte Ratgeber dafür, wie man Erfolg im Leben hat.

z.B.: Sun Tsu: Die Kunst des Krieges

Psychologische Führung aller Beteiligten, Flexibilität und Taktik gegenüber dem Gegner, äusserste Disziplin in den eigenen Reihen – das sind Prinzipien, die heute wie damals in allen großen Organisationen, ja sogar im persönlichen Leben und in der Mann-Frau-Beziehung von entscheidender Bedeutung sind.