!http://www.textundtext.de/bilder/football-injuries3.jpg(Torjubelverletzungen bei Fußballspielern)!
**Als Dmitri Torbinski** das 2 : 1 gegen Holland erzielte und damit die Oranjes nach Hause schickte, stürzte sich in einer Jubelarie die gesamte russische Mannschaft plus Betreuerteam auf den Torschützen. Die Kamera fing kurz das Gesicht des eben noch glücklichen Schützen ein, der unter der Tonnenlast fast zu kollabieren drohte und nach Luft rang. Torbinski, der glimpflich davonkam, wurde dadurch zum Protagonisten einer aktuellen Studie mit dem schönen Titel: „Score-Celebration Injuries Among Soccer Players.“
Kein Witz, die Studie, übersetzt etwa „Torjubelverletzungen bei Fußballspielern“ gibt es wirklich. Und wer hat sie veröffentlicht? Ausgerechnet die Türken, nämlich Bülent Zeren und Halun Öztekin an der Universität Izmir.


Die beiden Forscher kommen zum Ergebnis, dass 6 Prozent aller Fußball-Verletzungen bei vermeidbarem überdramatischen Torjubel entstehen. Am häufigsten passieren Knieverletzungen, Brüche, Prellungen und Quetschungen. Um die Studie aufzulockern, lieferten die Traumatologen auch Beipiele: „Volkan Demirel von Fenrbace Istanbul zerrte sich beim Versuch, sein Trikot ins frenetische Publikum zu werfen, ernsthaft die Armmuskulatur. Frankreichs Therry Henry stach sich beim Jubeltanz mit der Eckfahne um ein Haar ein Auge aus. Und Celestine Babayaro (Nigeria) brach sich beim Freudensalto das Bein.
Es gibt einen Trost, wenigstens für die Forscher aus Izmir: Jedenfalls die türkischen Spieler, so darf man beruhigt sein, werden nach dem Ausscheiden beim Halbfinalspiel gegen die deutschen Jungs nicht mehr in die Gefahr von Torjubelverletzungen kommen. /

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z.B.: Die Eilige Schrift Zwölf unangenehme Thesen zur Katholischen Kirche im Jahre 2012. – Die Katholische Kirche befindet sich auf einem Parforceritt zurück ins Mittelalter … und viele spielen eine beklagenswerte Rolle, wenn es um die Volksverdummung im Interesse der Kirche geht. Kritische Stimmen sind kaum zu hören, man ist viel lieber happy im Papst-Wahn.

z.B.: Die Wissenschaft des Reichwerdens.

Im Jahr 2006 schoss ein Buch fulminant in den Bestsellerlisten nach oben: »The Secret«, das Geheimnis, von Rhonda Byrne, einer australischen Autorin und TV-Produzentin. Als eine ihrer maßgeblichen Quellen nannte Byrne in einem Interview Wallace Delois Wattles mit seiner »Wissenschaft des Reichwerdens«. Dieses Buch ist bis heute der am klarsten formulierte Ratgeber dafür, wie man Erfolg im Leben hat.

z.B.: Sun Tsu: Die Kunst des Krieges

Psychologische Führung aller Beteiligten, Flexibilität und Taktik gegenüber dem Gegner, äusserste Disziplin in den eigenen Reihen – das sind Prinzipien, die heute wie damals in allen großen Organisationen, ja sogar im persönlichen Leben und in der Mann-Frau-Beziehung von entscheidender Bedeutung sind.