(fi) Eine erstaunliche Entdeckung machten Forscher der Universität von New Mexico in Albuquerque (USA): Bei Striptease-Tänzerinnen gibt es eine einfache Methode, deren Eisprung zu bestimmen: Die Menge des Ihnen zugesteckten Geldes. An diesem kritischen Tag und kurz davor und danach sammeln die Ladies deutlich mehr Geld ein als üblicherweise.

Ob die Männer nun den Eisprung ›riechen‹ können, oder ob die Frauen einfach wegen ihres sexuell offensiveren Verhaltens an diesen Tagen mehr Geld bekommen, ist nicht ganz klar. Für letzteres sprechen andere Erkenntnisse der Sexualwissenschaft: Man weiß, dass Frauen um den Eisprung herum eine stärkere Tendenz haben, fremdzugehen, dass häufiger sexuelle Phantasien dominieren und dass sie sich insgesamt sexuell aktiver verhalten. Frauen tun das natürlich unbewusst, aber im evolutionsbiologischen Sinne ist es sinnvoll: denn jetzt ist die Möglichkeit zu einer Befruchtung am größten. Das dürfte auch den Go-Go-Girls den Zusatz-Kick geben, sich stärker ins Zeug zu legen. Die Männer honorieren es postwendend mit mehr Scheinen.

Für ihre interessanten Erkenntnisse sind die Forscher aus Albuquerque im September ’08 mit dem ›Ig-Nobelpreis‹ für Ökonomie ausgezeichnet worden: Der Ig-Nobelpreis, gelegentlich als ›Anti-Nobelpreis‹ bezeichnet, ist eine satirische Auszeichnung, die seit 1991 von der Harvard-Universität in Cambridge (USA) für skurrile wissenschaftliche Arbeiten verliehen wird. Bedingung für eine Nominierung ist, dass die Entdeckung ›nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte‹. Weiterhin muss das Forschungsthema neuartig sein – niemand darf vorher eine ähnliche wissenschaftliche Arbeit abgeliefert haben. Laut der Wissenschaftszeitschrift Nature werden die Preise für Arbeiten verliehen, die einen ›zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen‹.

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z.B.: Die Eilige Schrift Zwölf unangenehme Thesen zur Katholischen Kirche im Jahre 2012. – Die Katholische Kirche befindet sich auf einem Parforceritt zurück ins Mittelalter … und viele spielen eine beklagenswerte Rolle, wenn es um die Volksverdummung im Interesse der Kirche geht. Kritische Stimmen sind kaum zu hören, man ist viel lieber happy im Papst-Wahn.

z.B.: Die Wissenschaft des Reichwerdens.

Im Jahr 2006 schoss ein Buch fulminant in den Bestsellerlisten nach oben: »The Secret«, das Geheimnis, von Rhonda Byrne, einer australischen Autorin und TV-Produzentin. Als eine ihrer maßgeblichen Quellen nannte Byrne in einem Interview Wallace Delois Wattles mit seiner »Wissenschaft des Reichwerdens«. Dieses Buch ist bis heute der am klarsten formulierte Ratgeber dafür, wie man Erfolg im Leben hat.

z.B.: Sun Tsu: Die Kunst des Krieges

Psychologische Führung aller Beteiligten, Flexibilität und Taktik gegenüber dem Gegner, äusserste Disziplin in den eigenen Reihen – das sind Prinzipien, die heute wie damals in allen großen Organisationen, ja sogar im persönlichen Leben und in der Mann-Frau-Beziehung von entscheidender Bedeutung sind.