Autorenarchiv: editor

Koppelin: Wulffs Verfehlungen sind Privatsache

FDP-Politiker Jürgen Koppelin (66), Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages, sagte bei der Phoenix-Talkrunde zur Wulff-Verabschiedung am Donnerstagabend (8. März), es sei eindeutig geklärt, dass die Anwaltskosten, die in den letzten Wochen bei Herrn Wulff aufgelaufen sind, nicht vom Steuerzahler übernommen würden, dies sei eindeutig eine private Sache. Umso unverständlicher ist es, dass der Rücktritt von Herrn Wulff, nachdem er sich also wochenlang durch einen eigenen Anwalt in privater Sache vertreten ließ, dann plötzlich aus politischen Gründen erfolgt sein soll. Eine Wertung, die das Bundespräsidialamt vornahm und die vom Haushaltsausschuss, dem Herr Koppelin angehört, bestätigt wurde. Nach den Vorgängen um Christian Wulff, der wegen Korruptionsverdacht ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Staatsanwaltschaft geraten ist, wäre es für die Parteien angezeigt gewesen, bei Wulffs Versorgungsregelung mit äusserster Korrektheit vorgehen und sich an Recht und Gesetz halten. Stattdessen wurde die »Ehrensold«-Zahlung (von allen Parteien) in einer Art und Weise durchgedrückt, die selbst nach Mauschelei und Korruption riecht. Zu hoffen ist, dass die Strafanzeigen, die inzwischen in der Sache bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sind, ernsthaft geprüft werden und erfolgreich sind. ➙ Cleanstate-Strafanzeige gegen Dr. Lothar Hagebölling ➙ Strafanzeige und Strafantrag von LifeGen
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»He glassed me!« (plus: Klingelton)

Klingelton »He glassed me, he fucking glassed me!« für iPhones und andere Mobiltelefone, die die Datei verwenden können – Ringtone for Apple iPhone and all other Phones, which can read the file: Der Dialog vor der Schlägerei, und danach Bernd Bönte, Manager von Vitali und Wladimir Klitschko: With the bad experience we've had with British fighters, we will now look for other countries. Contrary to David Haye, Dereck Chisora really went for it. He really tried. David Haye (von der anderen Seite des Raums): You don't want to fight David Haye, no? Bönte: You had an offer. You didn't accept it. Now you are out. You are out. Out, out, out. You cannot talk yourself back into the fight; you have no belts. Chisora showed heart, contrary to you. You showed your toe (Anspielung auf Hayes Zeh-Verletzung). Haye: I accepted your offer in December. Dereck Chisora: We'll get it on in London - be quiet. David Haye is an embarrassment, Sky Sports don't do Box Office any more because of David Haye. He messed it up for all those young fighters coming through. I'm going to give you two slaps for that. If Haye is a fighter, he should fight me. Haye: You've lost three fights in a row (eigentlich: drei der letzten vier). Chisora: Let's fight. Chisoras Promoter Frank Warren: I've got a great idea. If Dereck fights David, the winner fights Vitali. Bönte: Sounds like the perfect plan. Haye: Vitali said he could knock me out, do you think you can knock me out? Chisora's trainer Don Charles: Be quiet, can security get him out of here? Haye: Vitali said after his last fight, 'I want to fight David Haye'. Where is he now? He said he wanted to fight me, I agreed the money, I agreed everything in December. Chisora: How's your toe? How's your toe? How's your toe? Haye: You've lost your last three fights, you lost to Tyson Fury. You're a loser. Chisora: Tell that to my face. I'm coming down, tell that to my face. Chisora steht auf und nähert sich Haye auf der anderen Seite des Raums. Haye nimmt ein Videocamera-Stativ und schwingt es. Eine wilde Schlägerei beginnt. Chisora: (Schreit und schimpft in Richtung Haye). He glassed me. I swear to God, David, I am going to shoot you. I am going to shoot you. I am going to physically shoot David Haye. He glassed me. He glassed me. He glassed me. I'm not having it. He glassed me. Haye's Trainer Adam Booth nähert sich, mit blutender Stirn, Chisora. Chisora: (bezieht sich auf die Platzwunde) I'm sorry about that. Adam, your fighter glassed me. Booth: I want to know who glassed me. Chisora: As you were trying to hold your fighter away, he (Haye) probably glassed you by mistake. Booth: You hit me with a bottle. Chisora: David had a bottle in his hand. Booth: No, no, David didn't hit me with a bottle. I want to know who glassed me. Someone hit me with a bottle. Dann wendet sich Booth an Vitali Klitschko. Booth: Vitali, you are a great fighter but your manager is an embarrassment to the sport. Congratulations for winning. Chisora: (zu Booth) Either we do it in the ring or outside of the ring. Because I want him. If David don't fight me, Adam, I am telling you the God's honest truth, I am going to physically burn him. So you tell him I said that. I am going to find him. ---- Die schnittige Kurzform »He glassed me!« bedeutet: »Er attackierte mich mit einer Flasche/Glasscherbe!«
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Strahlenschutz-Comic-Broschüre der NISA [Nuclear and Industrial Safety Agency, Tokio]

Die japanische Atom-Behörde NISA hat eine comicartige Aufklärungsbroschüre für den atomaren Notfall veröffentlicht. Anhand kleiner Zeichnungen erklärt die NISA darin, wie sich Menschen im Ernstfall verhalten sollen und wie eine Panik vermieden werden kann. | Man kann der Strahlenschutz-Comic-Broschüre der japanischen Atomsicherheitsbehörde (NISA) Verharmlosung vorwerfen, jedoch ist zu befürchten, dass die deutschen Behörden im Ernstfall noch viel weniger brauchbares Informationsmaterial zu bieten hätten. [...]
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Radioaktivitäts-Karte Deutschland des Bundesamtes für Strahlenschutz

Nach den Atomunfällen in Japan wächst bei vielen Bundesbürgern die Sorge über eine Ausbreitung der Radioaktivität bis nach Mitteleuropa. Beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach erkundigen sich in diesen Tagen zahlreiche Anrufer nach der Überwachung der Radioaktivität in der Luft über Deutschland, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Gemeinsam mit dem Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) verfügt der Wetterdienst über ein flächendeckendes Netz von Messstationen in Deutschland, die die Radioaktivität messen. (siehe interaktive Karte: Überwachung der Radioaktivität in Deutschland) Nach Angaben des BfS würde ein Transport radioaktiver Partikel von Japan nach Europa freilich mehrere Wochen benötigen. Aufgrund der weiten Entfernung seien aber seriöse meteorologische Prognosen nicht möglich. In der Regel nimmt die Konzentration der radioaktiven Stoffe in der Luft mit wachsender Entfernung, durch den natürlichen Zerfall und Auswaschungen durch Niederschläge ab... [Zitiert nach FAZ.net]
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Bernd Eichinger, der Mann für alle Filme

von Armgard Seegers Los Angeles. Vor ihm gab es das praktisch gar nicht: Einen deutschen Filmproduzenten der Nachkriegsjahre, der erfolgreiche Filme machte, die auch noch gut waren. Es gab Horst Wendtland mit seinen Winnetou-Streifen, Franz Seitz mit den "Lümmel"-Filmen oder Franz Marischka mit seiner "Schlagerparade". Aber einen jungen, alerten, wagemutigen Produzenten, der Qualität wollte, ohne auf Kasse zu verzichten, den gab es in Deutschland erst wieder mit Bernd Eichinger. Das Wunderkind, den Wagemutigen, den Lebemann, den Produzenten in Turnschuhen, der Kunst mit Kommerz verband und der für alle ziemlich bald "Der Bernd" war. Bernie allenfalls. Denn an Bernd kam niemand vorbei. mehr...
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Four major sins of news design

von Lauren M. Rabaino Let’s be honest: In general, news site design isn’t pretty. I know I’m not the first or last to say it, but I do have a theory about why. It starts off innocently enough — an article, navigation, some ads. But as new tools, gadgets, buttons, widgets, extensions and plugins are introduced to the news consumption scene, that once simple design becomes cluttered with bells and whistles that hold the content hostage. The plague of news design is upon us and although the average news organization has dozens of corporate hoops to jump before being able to implement a full design overall, these are four simple starting points. mehr...
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Malaria-Prophylaxe – Muss das sein?

von Dr. Nikolaus Frühwein Tansania ist ein beliebtes Reiseziel der Deutschen. Safari, manchmal mit Besteigung des Kilimandscharo. Im August kommt Michael S. mit hohem Fieber kurz nach einem Aufenthalt dort in meine Praxis. Im Mikroskop finden wir die kleinen Ringchen: Malaria tropica, die gefährlichste und häufigste Form der Malaria: Einweisung ins Krankenhaus, vollständige Erholung nach wenigen Tagen. Schlaglichtartig beleuchtet dieser Fall die Problematik der Malaria. Gerade die häufig bereisten Länder im mittleren Afrika sind „Hotspots“ der Malaria. Hier ist unbedingt eine Vorbeugung mit Medikamenten zu empfehlen. mehr...
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11 Mythen über das Schreiben

von Andreas Eschbach | 1. Schriftsteller werden reich. Die Wahrheit ist, dass die meisten Schriftsteller nicht einmal notdürftig vom Schreiben leben können. Verschiedene Untersuchungen ergeben immer wieder, dass die Hälfte aller veröffentlichten Schriftsteller weniger als 3000 € pro Jahr (!) verdienen, und man schätzt, dass weniger als 100 Autoren in Deutschland vom Schreiben allein leben können. Wobei Deutschland mit Österreich und der deutschsprachigen Schweiz zusammen der drittgrößte Buchmarkt der Welt ist; in kleineren Sprachräumen sieht es noch wesentlich düsterer aus. Wer reich werden will, gründet besser eine Firma, statt zu schreiben. Richtig reich (reicher noch als die vielbeneideten Top-Manager) wird man nur als - erfolgreicher - Unternehmer. 2. Schriftsteller werden berühmt. Die Wahrheit ist, dass selbst Bestsellerautoren im Jargon der Medien nur sogenannte "C-Promis" sind: Nur eine Meldung wert, wenn man freien Platz füllen muss - allenfalls der Tod des Autors ist eine Nachricht. Es gibt Ausnahmen (Nobelpreisträger und einige wenige besonders skandalträchtige Autoren oder besonders gut aussehende Autorinnen), aber der normale Autor kommt in den Medien so gut wie nicht vor. Und auf der Straße erkannt wird er auch nicht. Wer berühmt werden will, geht besser zum Fernsehen, statt zu schreiben. [...]
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