Kilimandscharo: Eine Trekking-Tour auf der Spur des Leoparden

(ajf) »Der Kilimandscharo ist ein schneebedeckter Berg von sechstausend Metern Höhe und gilt als der höchste Berg Afrikas. Der westliche Gipfel heißt bei den Massai ›Ngája Ngai‹, das Haus Gottes. Dicht unter dem westlichen Gipfel liegt das ausgedörrte und gefrorene Gerippe eines Leoparden. Niemand weiß, was der Leopard in jener Höhe suchte.«

Mit diesen schlichten und magischen Worten beginnt Ernest Hemingway seine Erzählung »Schnee auf dem Kilimandscharo«.



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Sommerzeit im Winter: Cui bono?

(ajf) Lassen wir mal das nicht zugkräftige Argument der Energieeinsparung beiseite und fragen: Wem nützt die Sommerzeit (MESZ), wem nicht?

Die Sommerzeit ist keine so gute Sache für jene, die als Gerüstbauer, Bauarbeiter, Bauern, Straßenkehrer, Bäcker usw. früh raus müssen, also Leute, die noch echte, handfeste Arbeit tun. Auch für Schulkinder, die in Deutschland ohnehin zur unchristlichen Zeit von 8 Uhr in der Klasse sitzen müssen, ist sie ein Nachteil. – Allerdings spielt das alles im Sommer überhaupt keine Rolle, denn da wird es ohnehin früh hell. Genau darum hat die Sommerzeit im Sommer ihre Berechtigung.

Eine Sommerzeit im Winter würde aber bewirken, dass alle gezwungenen Frühaufsteher stundenlang im Dunkeln arbeiten und Kinder beinahe vier Monate im Jahr im Dunkeln zur Schule wandern müssen. Ob das wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln. Sinnvollerweise sollte man dann wie in anderen Ländern den Schulbeginn auf 9 Uhr verlegen.

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Wie Mann es richtig macht. Thema: Alkohol

Gib mir noch ‘ne Flasche Bier!

Sich gnadenlos betrinken heißt: Sie geben sich die Kante, und zwar richtig. Und das bedeutet natürlich, Sie können die Sache ab einem gewissen Punkt nicht mehr steuern. Es wird klassisch eskalieren. Darum sind Handlungsanweisungen hier auch für die Katz. Was Sie aber tun können: Setzen Sie die Rahmenbedingungen so, dass Sie heil wieder aus der Geschichte rauskommen.

Saufen, was ist das? Zitat aus dem Online-Lexikon Stupipedia: »Saufen: Österreichisch für kulturelles Engagement.« Oder: »Saufen ist der nur durch Disziplin und Fleiß erlernbare Hochleistungssport des Trinkens. ›Gott sagte einmal: »Wer nicht kotzt, säuft nicht am Limit‹.«

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Mikrotypographie in Online-Texten | Was eine gute Website ausmacht

(ajf) Woran erkennt man ein gutes Buch? An der Angemessenheit der Form, sagte mir eine erfahrene Buchdesignerin, an der Sorgfalt im Detail, gerade was die Typografie angeht. An den kleinen Dingen, an der Mikrotypografie.

Was für Bücher gilt, gilt für Websites nicht minder. Auch hier erkennt man eine gute Seite einerseits am Gesamtbild, an der Übersichtlichkeit und der Stimmigkeit, andererseits an den Feinheiten. Die verwendete Schrift, Schriftgröße, Zeilenabstand, und schließlich die ganz kleinen Dinge: Die Art der Anführungszeichen, die Sorgfalt in der Verwendung von Bindestrichen (Trennstrich, n-dash, m-dash), die richtigen Apostrophe, und so weiter.



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Schachnovelle, Stefan Zweig

(ajf) »Das Grunderfordernis der Novelle ist, nach Goethe, die künstlerische Wiedergabe einer ›unerhörten Begebenheit‹. Eine solche Begebenheit ist bei Zweig die Begegnung zweier Schachgenies, von denen das eine eine stumpfe bäuerliche Natur ist, der sich ›die Welt einzig auf die enge Einbahn zwischen Schwarz und Weiß reduziert‹, die ›in einem bloßen Hin und Her, Vor und Zurück von zweiunddreißig Figuren ihre Lebenstriumphe sucht‹ – das andere ein hochorganisierter gebildeter Mensch, für den das kalte Fieber des ›Spiels der Spiele‹ einstmals in der zermürbenden Einsamkeit einer Gestapohaft Lebensrettung gewesen ist.« (Der Tagesspiegel)

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Was ist ein Bestseller?

(ajf) Auf jeden Fall ein Wort, das sehr gut klingt. Das nach Reichtum, Ruhm und Vergnügen schmeckt. Ist das so, oder trifft das nur auf wenige Ausnahmen zu, wie etwa auf den populären Frank Schätzing (›Der Schwarm‹, ›Limit‹), der nach eigener Aussage sowieso »immer ein Popstar sein wollte«? Tatsächlich versucht die Literaturwissenschaft dem Phänomen Bestseller schon seit langem auf die Schliche zu kommen, mit zum Teil erstaunlichen Ergebnissen:

Ein Bestseller kann ein ganz und gar wechselhaftes Geschöpf sein, temporär erfolgreich, dann wieder vergessen. Ausserdem ein reines Werbe-Label, eine Chimäre, hinter der gar nicht soviel Auflage steckt. Ein Bestseller ist natürlich besser als ein Buch, von dem gar nicht gesprochen wird, aber die wahren Helden unter den Büchern sind die Longseller, so wie die ›Bibel‹, ›Vom Winde verweht‹, ›Die Leiden des jungen Werther‹, ›Max und Moritz‹ oder die Schriften des Marc Aurel (geboren im Jahre 121 in Rom). Diese wilde Mischung zeigt nebenbei, dass Longseller absolut genreübergreifend sind.

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Alle Fakten zum Elfmeterschießen

(ajf) Geir Jordet, Professor für Sportwissenschaften in Oslo, weiß mehr über Elfmeterschießen, als sonst ein Mensch auf der Welt, jedenfalls theoretisch. Der Wissenschaftler und Fußballfan untersuchte 41 Elfmeterschießen aus den Jahren 1976 bis 2004 und publizierte seine Arbeit im  Journal of Sports Sciences. Hier einige seiner bemerkenswerten Erkenntnisse: Der erste Elfmeter wird zu 87 Prozent von jedem Team verwandelt. Bis zum vierten sinkt die Trefferquote auf 73 Prozent. Nervensache: Wenn ein Fehlschuss die Niederlage bedeutet, liegt die Trefferquote bei 52 Prozent, wenn der Schütze den Siegtreffer erzielen kann, bei 94 Prozent.

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Malaria-Prophylaxe – Muss das sein?

von Dr. Nikolaus Frühwein
Tansania ist ein beliebtes Reiseziel der Deutschen. Safari, manchmal mit Besteigung des Kilimandscharo. Im August kommt Michael S. mit hohem Fieber kurz nach einem Aufenthalt dort in meine Praxis. Im Mikroskop finden wir die kleinen Ringchen: Malaria tropica, die gefährlichste und häufigste Form der Malaria: Einweisung ins Krankenhaus, vollständige Erholung nach wenigen Tagen.

Schlaglichtartig beleuchtet dieser Fall die Problematik der Malaria. Gerade die häufig bereisten Länder im mittleren Afrika sind ›Hotspots‹ der Malaria. Hier ist unbedingt eine Vorbeugung mit Medikamenten zu empfehlen. mehr…